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Als Trainer beim FC Getafe konnte Schuster seine Vorstellungen verwirklichen © getty

Vier Monate nach seiner Entlassung rechnet der gebürtige Augsburger mit dem Nobelklub ab. Ein Feuerwehrmann soll Bologna retten.

München - Bernd Schuster spricht vier Monate nach seiner Entlassung als Trainer von Real Madrid über sein Scheitern bei den "Galaktischen".

Er macht in erster Linie die damalige Klubführung unter Ramon Calderon dafür verantwortlich, dass sich die "Königlichen" mit Tabellenplatz zwei hinter Erzfeind Barcelona begnügen müssen.

"Von all den Verstärkungen des Spielerkaders, dich ich gefordert hatte, kam keine einzige", sagte der "Blonde Engel" der spanischen Zeitung "Marca".

Nachdem Cristiano Ronaldo Sportdirektor Pedja Mijatovic im Sommer einen Korb gab, konnte nur "Notlösung" Rafael van der Vaart als Verstärkung hinzugewonnen werden.

Des Weiteren bestätigte Schuster die Gerüchte über seinen schweren Stand bei Mijatovic: "Pedja hatte mich von Anfang an abgehakt, denn ich war nicht sein Favorit gewesen."

Sport1.de hat weitere Splitter aus dem internationalen Fußball zusammengestellt:

Feuerwehrmann Papadopulo

Nach vier Niederlagen in Folge und dem drohenden Abstieg in die Serie B hat der italienische Erstligist FC Bologna die Notbremse gezogen und sich von Trainer Sinisa Mihajlovic getrennt.

Der Serbe war erst im vergangenen November zum Nachfolger des ebenfalls entlassenen Daniele Arrigoni ernannt worden.

Als neuen Coach präsentierte der Klub Giuseppe Papadopulo, der sich in den vergangenen Jahren einen Ruf als "Feuerwehrmann" erarbeitete.

Aufsteiger FC Bologna, der im kommenden Oktober 100 Jahre alt wird, war nach einer 1:4-Heimpleite am vergangenen Samstag gegen den AC Siena auf den 18. Tabellenplatz der Serie A abgerutscht. (DATENCENTER: Serie A)

Mittal-Ära bei Sofia zu Ende

Der bulgarische Rekordmeister ZSKA Sofia befindet sich seit Dienstag nach rund zwei Jahren wieder in einheimischem Besitz.

Die Unternehmensgruppe Titan Sport übernahm nach Angaben der Tageszeitung "7 Tage Sport" die Leitung des 31-maligen Champions vom indischen Stahl-Magnaten Pramod Mittal, nachdem die Kartellbehörden bereits Ende März ihre Zustimmung zum Verkauf des Klubs gegeben hatten.

Über die Höhe des Kaufpreises wurden keine Angaben gemacht. Die rund zweijährige Mittal-Ära war von finanziellen Problemen geprägt. Deswegen hatte Sofia für die laufende Saison keine Zulassung für die Champions League erhalten.

75 Millionen für den WM-Tourismus

Südafrikas Nachbarland Mosambik will bei der Fußball-WM 2010 am erhofften Schub für den Tourismus in der Kap-Republik teilhaben.

Für 75 Millionen Dollar lässt die Regierung dafür den Flughafen der Hauptstadt Maputo modernisieren. Die künftig höhere Anzahl internationaler Terminals und aktuellen Sicherheitsvorkehrungen sollen Abstecher in das Land für WM-Touristen interessant machen.

Die Modernisierung erfolgt in enger Kooperation mit China. Sowohl das Bau-Unternehmen als auch die finanzierende Bank haben ihren Hauptsitz im Reich der Mitte.

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