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Florentino Perez holte u.a. Zidane, Figo und Beckham zu Real Madrid © imago

Real Madrids neuer Präsident wird am 14. Juni gewählt, England verneigt sich vor den Opfern der Hillsborough-Tragödie. Splitter.

München - Real Madrids neuer Präsident wird am 14. Juni dieses Jahres gewählt. Das gab Spaniens Rekordmeister am Mittwoch bekannt.

Bei der Wahl wird ein Nachfolger von Vicente Boluda gesucht, der nach dem Rücktritt von Ramon Calderon seit Anfang Januar als kommissarischer Präsident die Amtsgeschäfte führt.

Perez gilt als Favorit

Als Favorit gilt Florentino Perez, der bereits vom 16. Juli 2000 bis zum 27. Februar 2006 Real-Präsident war.

Der Bauunternehmer wird im Juni voraussichtlich mit Argentiniens 86er-Weltmeister Jorge Valdano, ehemals Trainer und Sportdirektor bei Real, als Schattenmann für das Amt des Managers antreten.

Zwei Kandidaten stehen

Eine offizielle Bestätigung der Kandidatur steht jedoch noch aus.

Das langjährige Real-Mitglied Eugenio Martinez Bravo und Ex-Vizepräsident Juan Onieva haben dagegen schon eine Kandidatur angekündigt. Boluda wird nicht mehr antreten.

Weitere Splitter aus dem internationalen Fußball:

Trauer in England

Am Mittwoch, dem 20. Jahrestag der Stadion-Katastrophe von Hillsborough, stand in Liverpool das öffentliche Leben still.

Um 15.06 Uhr Ortszeit blieben alle öffentlichen Verkehrsmittel stehen, bei einer Trauerzeremonie im Stadion Anfield Road mit der Mannschaft des FC Liverpool und in der ganzen Stadt senkten die Menschen die Häupter und schwiegen in Gedenken an die Tragödie im Stadion von Sheffield Wednesday.

Die Glocken der beiden läuteten.

Auch in Nottingham und Sheffield senkten die Menschen aus Respekt vor den Toten die Häupter. Nach dem Ende der Schweigeminuten applaudierten die Menschen verhalten.

Constantin reicht Rücktritt ein

Der Chef der rumänischen Schiedsrichter-Kommission, Gheorghe Constantin, hat nach seiner Verhaftung seinen Rücktritt beim nationalen Fußball-Verband eingereicht.

"Seine Rücktrittserklärung hat der Verband per Fax erhalten", sagte Verbands-Generaldirektor Dan Petrescu gegenüber der rumänischen Nachrichtenagentur "Mediafax".

Constantin war am Dienstag ebenso wie der Eigentümer des Erstligisten FC Arges, Cornel Penescu, im Zusammenhang mit der Untersuchung über angebliche Spielmanipulationen verhaftet worden.

Der Anti-Korruptions-Staatswanwalt wirft Penescu vor, Constantin 70.000 Euro angeboten zu haben, damit die Schiedsrichter für sein Team pfeifen.

Zudem soll Penescu zwischen Oktober und Dezember 2008 Offiziellen 54.000 Dollar gezahlt haben. Ein Mitarbeiter des Klub-Eigentümers wurde ebenfalls verhaftet.

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