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Senderos (r.) war 2003 von Servette Genf nach London gewechselt © getty

Der Verteidiger wechselt vorerst leihweise nach Italien. St. Petersburg stößt mit der Verpflichtung von Danny in neue Dimensionen vor.

München - Der Schweizer Nationalspieler Philippe Senderos wechselt vom FC Arsenal zu AC Mailand.

Der 23 Jahre alte EM-Teilnehmer wird zunächst für eine Saison vom englischen an den italienischen Ex-Meister ausgeliehen.

Sollte Milan danach die Kaufoption ziehen, würden rund zehn Millionen Euro fällig. Damit wäre Abwehrspieler Senderos der teuerste Schweizer Fußballer aller Zeiten.

Den bisherigen Rekord hält Patrick Müller, für den Olympique Lyon vor acht Jahren 7,8 Millionen Euro an Grashopper Zürich überwies.

Kein Stammplatz bei Arsenal

Senderos war 2003 für rund 1,5 Millionen Euro von Servette Genf nach London gewechselt.

Dort hat der 23-Jährige derzeit aber kaum Chancen auf einen Stammplatz in der Innenverteidigung.

Sport1.de gibt einen Überblick über alles Wissenswerte auf dem internationalen Transfermarkt:

Mourinho will Quaresma

Lokalrivale Inter Mailand ist laut italienischen Medienberichten an der Verpflichtung von Ricardo Quaresma interessiert. Der FC Porto verlangt allerdings rund 38 Millionen Euro.

"Für die Balance im Team wäre ein Flügelstürmer nützlich", erklärte Trainer Jose Mourinho: "Gerade wenn man bedenkt, dass wir oft mit drei Stürmern spielen könnten."

Zenit stößt in neue Dimensionen vor

Mit der Verpflichtung von Danny Alves für 30 Millionen Euro hat Zenit St. Petersburg den russischen Transferrekord gebrochen.

Der 25-jährige Portugiese wechselt von Dynamo Moskau zum Team von Dick Advocaat.

"Wir waren seit geraumer Zeit an ihm interessiert. Er ist in meinen Augen der beste Mittelfeldspieler der russischen Liga und wird sehr wichtig für uns werden", sagte der Coach.

Dass der Wechsel auf einen Abgang Arschawins hindeutet, bestritt Advocaat aber: "Andrei ist noch bei Zenit und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob er überhaupt wechselt."

Valencia lehnt Millionen-Offerte ab

Der FC Valencia hat ein Angebot über 47 Millionen Euro von Real Madrid für David Villa abgelehnt.

Valencias Präsident Vicente Soriano bleibt damit seiner Linie treu. Trotz finanzieller Schwierigkeiten hatte er einen Wechsel von David Villa und David Silva kategorisch ausgeschlossen.

Nachdem sich verfestigt hatte, dass Reals Robinho die "Königlichen" tatsächlich verlassen will, wagte der Schuster-Klub am Wochenende einen erneuten Vorstoß.

Atletico wollte 30 Millionen für Forlan

Tottenham ist nicht bereit, 30 Millionen Ablöse für Diego Forlan zu zahlen. Das berichtet die britische Zeitung "Daily Mail".

Spurs-Coach Juande Ramos wollte den uruguayischen Stürmer als Ersatz für den von ManUnited umworbenen Dimitar Berbatov an die White Hart Lane holen.

Angeblich wären die Engländer bereit gewesen, bis zu 18 Millionen Euro für Forlan zu zahlen.

Der Kolumbianer Falcao von River Plate gilt nun als heißer Kandidat bei den Nord-Londonern.

Der 22-jährige Angreifer, der auch beim FC Porto auf der Wunschliste stand, soll für zehn Millionen Euro zu haben sein.

Rivaldo wechselt nach Usbekistan

Der frühere Weltfußballer Rivaldo wird den griechischen Traditionsverein AEK Athen nach nur einer Saison wieder verlassen und zu Bunjokdor in Usbekistan wechseln.

In einem Radio-Interview erklärte der Weltmeister von 2002, er habe von AEK die Freigabe erhalten.

"Ich bitte die AEK-Fans um Verzeihung. Es ging alles sehr schnell, aber ein solches Angebot konnte ich einfach nicht ausschlagen. Niemand an meiner Stelle hätte das tun können", sagte der 36 Jahre Brasilianer, für den Bunjokdor bereits der zwölfte Verein in seiner Profi-Laufbahn sein wird.

Der Klub sorgte bereits vor einigen Wochen, damals noch unter dem Namen PFC Kuruwtschi, für Aufsehen. Damals wollten die Usbeken Samuel Eto'o vom FC Barcelona loseisen.

Der Stürmerstar aus Kamerun weilte sogar zu Verhandlungen in Usbekistan, blieb aber letztlich doch bei den Katalanen.

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