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Roy Keane spielte von 1993 bis 2005 bei Manchester United © getty

Keane trainiert künftig das Team von Volz und Schupp wird Stevens' Assistent in Salzburg. In Italien gibt es einen Dopingfall.

München - Roy Keane wird Team-Manager des englischen Zweitligisten Ipswich Town und damit Trainer des deutschen Profis Moritz Volz.

Der ehemalige Kapitän der irischen Nationalmannschaft unterschrieb beim Tabellen-Neunten der League Championship einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Der 37-jährige Ex-Profi von Manchester United soll bei den "Tractor Boys" wiederholen, was ihm schon mit dem FC Sunderland gelungen ist: Keane hatte die "Black Cats" 2006 als Vorletzter der zweiten Liga übernommen und in die Premier League geführt.

Im Dezember verließ er den Klub.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Schupp wieder Stevens' Co-Trainer

Markus Schupp, ehemaliger Profi von Bayern München, wird neuer Co-Trainer von Huub Stevens beim österreichischen Erstligisten Red Bull Salzburg. Der 42-Jährige, der schon beim Hamburger SV unter Stevens arbeitete, soll beim Tabellenführer gemeinsam mit dem Niederländer ab Sommer eine neue Mannschaft aufbauen.

Ziel von Red Bull ist das Erreichen der Champions League.

Schupp bestätigte seine neue Mission am Donnerstag allerdings nur indirekt: "Vor unserer Präsentation kann ich nichts dazu sagen."

30 Prozent von AS Rom zu verkaufen

Der AS Rom hat laut einer Mitteilung der Öl-Gesellschaft Italpetroli, die sich im Besitz von AS-Präsident Rosella Sensi befindet, Verhandlungen über den Verkauf eines Aktienanteils am dreimaligen Meister bestätigt.

Laut "Corriere dello Sport" habe ein ausländischer Investor Interesse an dem angebotenen 30-Prozent-Anteil.

Die Sensi-Gruppe will das frische Geld zum Abbau immenser Verbindlichkeiten, Verstärkung des Kaders und den Bau eines neuen Stadions verwenden.

Der Kurs stieg angesichts der Spekulationen um 20 Prozent.

Italiener positiv auf Kokain getestet

Abwehrspieler Moris Carrozzieri vom italienischen Erstligisten US Palermo ist positiv auf Kokain getestet worden.

Das meldete das Olympische Komitee Italiens am Donnerstag.

Die nach dem Meisterschaftsspiel gegen Torino Calcio am 5. April entnommene Probe ist die erste positive seit der Einführung gezielter Kokaintests in Italien im Januar 2009.

Der 28-Jährige war bereits 2006 als Spieler von Sampdoria Genua in die Negativ-Schlagzeilen geraten. Carrozzieri und sein damaliger Teamkollege Francesco Flachi wurden damals vom italienischen Fußball-Verband FICG wegen illegalen Glücksspiels für jeweils zwei Monate gesperrt.

Mourinho: "In Italien kann man nicht planen"

Starcoach Jose Mourinho vom italienischen Meister Inter Mailand hat heftige Kritik an den Arbeitsbedigungen für Trainer im Land des Weltmeisters geübt.

"In Italien kann ein Trainer nicht planen. Er kann maximal ein, oder zwei Jahre lang überleben. So arbeitet er nicht für den Klub, sondern für seine Karriere", sagte der Portugiese der "Gazzetta dello Sport".

Er prangerte eine Ergebnis-Besessenheit bei den Vereinen an: "Wer die Meisterschaft gewinnen will, muss dieses Resultat erreichen, sonst ist es ein Drama. Wer um die Rettung kämpft, muss in der Serie A bleiben, ansonsten wird der Coach entlassen."

Mourinho will aber trotzdem seinen noch bis 2011 laufenden Vertrag bei Inter erfüllen. Für die Zeit nach Ablauf seines Vertrags bei den Lombarden kündigte der Erfolgstrainer erneut einen Wechsel nach Spanien an.

Erneuter Rassismus-Vorfall bei Juve

Nur vier Tage nach dem Rassismus-Skandal um Inter-Spieler Mario Balotelli haben Anhänger des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin erneut für einen Zwischenfall gesorgt. "Balotelli, Sohn einer ....", war aus dem Juve-Fanblock am Mittwoch im Pokal-Halbfinale bei Lazio Rom (1:2) vereinzelt zu hören.

Der dunkelhäutige Balotelli war Samstag im Spitzenspiel der Serie A von Juventus-Fans mit rassistischen Gesängen beleidigt worden.

Daraufhin verurteilte das Sportgericht des italienischen Fußball-Verbandes die Turiner, das Heimspiel gegen US Lecce unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen.

Andere Juve-Fans distanzierten sich unterdessen von den Krawallmachern. So war auf einem Spruchband zu lesen: "Davids, Seedorf, Sissoko, wahre Champions, wahre Idole."

Titelverteidiger Quito ausgeschieden

Gut neuneinhalb Monate nach dem sensationellen Gewinn des Libertadores-Cups ist Titelverteidiger LDU Quito in der Vorrunde des südamerikanischen Pendants zur Champions-League vorzeitig in der ersten Runde der diesjährigen Ausgabe ausgeschieden.

Den Ecuadorianern unterlief erst als zweites Team des Kontinents nach Brasiliens Topklub Internacional Porto Alegre 2007 dieses Missgeschick.

Vor dem abschließenden Gruppenspieltag weist LDU, das Palmeiras Sao Paulo 0:2 unterlag, nur vier Punkte auf.

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