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Tottenhams Teammanager Harry Redknapp hätte ihn gern: David Beckham © getty

Auch Tottenham streckt die Fühler nach dem Glamour-Kicker aus. Van Gaal ist in Belgien im Gespräch, Scolari in Südwest-Afrika.

München - Im Ringen um die Dienste von David Beckham hat nun auch Tottenham Hotspur sein Interesse angemeldet.

"Wenn es eine Möglichkeit gibt, ihn unter Vertrag zu nehmen, sollte jeder Klub darüber nachdenken", sagte Tottenhams Teammanager Harry Redknapp.

Beckham steht eigentlich noch bis 2012 bei Los Angeles Galaxy unter Vertrag, ist von den Amerikanern aber bis zum 30. Juni an den AC Mailand ausgeliehen. Danach soll der 33-Jährige die MLS-Saison für Los Angeles zu Ende spielen, um anschließend möglicherweise erneut nach Europa zu wechseln.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Belgien wirbt um van Gaal?

Der belgische Verband ist offenbar an einer Verpflichtung von Louis van Gaal für den vakanten Posten des Nationaltrainers interessiert. Das berichtet die flämische Tageszeitung "Het Laatste Nieuws".

Van Gaal hatte AZ Alkmaar zur niederländischen Meisterschaft geführt und steht dort noch bis 2010 unter Vertrag.

Die Belgier hatten sich im April nach drei Jahren von Rene Vandereycken getrennt. Der 55-Jährige hatte die Qualifikation für die EM-Endrunde 2008 verpasst.

Mikel ist den Führerschein los

Nach einer Trunkenheitsfahrt im Januar ist John Obi Mikel vom FC Chelsea für 15 Monate die Fahrerlaubnis entzogen worden.

Zudem wurde der nigerianische Nationalspieler und der Teamkollege von DFB-Kapitän Michael Ballack von einem Londoner Gericht zu einer Geldstrafe von 1750 Euro verurteilt.

Scolari vor Engagement in Angola

Trainer-Star Luiz Felipe Scolari steht offenbar in Verhandlungen mit dem angolanischen Verband. Laut der portugiesischen Tageszeitung "Sol" haben sich die Afrikaner mit den finanziellen Bedingungen des früheren brasilianischen und portugiesischen Nationaltrainers bereits einverstanden erklärt.

Eine Entscheidung über die Übernahme des Postens wolle Scolari allerdings erst nach einem Besuch in dem südwestafrikanischen Staat treffen.

Der 60-Jährige war am 9. Februar nach nur sieben Monaten im Amt beim FC Chelsea entlassen worden.

Peru weiter ohne Pizarro

Stürmer Claudio Pizarro von Werder Bremen wird trotz des Freispruchs des Internationalen Sportgerichts CAS im Streit mit dem peruanischen Verband (PFF) auch weiterhin nicht mehr für die Nationalmannschaft seines Landes auflaufen. Das erklärte PFF-Vorstandsmitglied Jose Mallqui in der peruanischen Hauptstadt Lima: "Wir unterstützen die Entscheidung von Trainer Jose de Solar, aus moralischen Gründen weiterhin auf ihn zu verzichten. Pizarros Gewissen weiß, wer lügt und wer nicht."

Der CAS hatte in der vergangenen Woche eine Strafe von 10.000 Dollar (etwa 7500 Euro) sowie eine dreimonatige Sperre, die der PFF gegen Pizarro wegen angeblichen Fehlverhaltens in einem Hotel vor 18 Monaten ausgesprochen hatte, wegen Mangels an Beweisen annulliert.

In der aktuellen WM-Qualifikation liegt Peru ohne Pizarro und drei weitere gesperrte Stars, die im Ausland spielen, abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Adriano plant Comeback in Brasilien

Nach der am Freitag offiziell von Inter Mailand verkündeten Vertragsauflösung plant Brasiliens Nationalspieler Adriano bereits sein Comeback in der Heimat.

"Er beschäftigt sich schon mit Gedanken, wieder Fußball zu spielen. Wir denken jetzt über die kommende Spielzeit und Brasilien nach. Aber die Ideen müssen reifen", erklärte sein Berater Gilmar Rinaldi.

Inter, für das der Stürmer in acht Jahren 74 Tore erzielte, bestätigte in einer achtzeiligen Mitteilung auf der Vereins-Homepage die rückwirkende Vertragsauflösung zum 1. April 2009 in beiderseitigem Einverständnis.

Lazio will eigene Arena

Lazio Rom plant den Bau eines eigenen Stadions. Nördlich der italienischen Hauptstadt soll nach Angaben von Lazio-Chef Sergio Lotito eine Arena für 55.000 Fans entstehen, die im Privatbesitz des römischen Pokalfinalisten bleiben soll.

Die Arena ist Teil einer "Sportstadt", auf dem Gelände sollen auch ein Leichtathletik-Stadion, Tennisplätze, fünf Schwimmhallen, drei Basketballfelder und eine Eislaufbahn entstehen.

Im Land des Weltmeisters wird derzeit fast täglich über die Modernisierung der zumeist veralteten Fußball-Stadien diskutiert. 16 der 20 Erstliga-Spielstätten sind durchschnittlich 67 Jahre alt.

Juventus Turin hat bereits die Genehmigung für den Bau seiner neuen Arena erhalten. Kosten: 105 Millionen Euro.

Roter Stern Belgrad: Präsident tritt zurück

Dobrivoje Tanasijevic ist als Präsident des früheren Weltpokalsiegers Roter Stern Belgrad zurückgetreten. Der 75-Jährige reagierte damit auf die anhaltenden finanziellen Probleme des serbischen Traditionsklubs, der über 20 Millionen Euro Schulden hat und von der Pleite bedroht ist.

Die Spieler sollen mittlerweile seit drei Monaten auf ihr Gehalt warten. Die Fans des Europacupsiegers der Landesmeister von 1991 hatten zuletzt nachdrücklich Tanasijevics Rücktritt gefordert.

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