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David Villa (l.) und Santi Cazorla wurden dieses Jahr mit Spanien Europameister © getty

Das Wettbieten geht weiter: Nachdem Valencia ein Real-Angebot über 47 Millionen Euro ausgeschlagen hatte, legt Chelsea nun nach.

München - Wie die "Daily Mail" berichtet, ist der Klub von Roman Abramowitsch offenbar bereit, 50 Millionen Euro für den 26-jährigen Spanier zu investieren.

Aber Villa ist nicht der einzige Asturier, dessen Name derzeit auf dem Transfermarkt heiß gehandelt wird.

Denn Real Madrid steht offenbar kurz vor der Verpflichtung von Santiago Cazorla vom FC Villarreal.

"Schwer, nein zu Real zu sagen"

"Es ist schwer, nein zu Real zu sagen", sagte Cazorla, der selbst vom Werben der "Königlichen" überrascht war: "Es ist das beste Team Spaniens. Ich bin immer noch baff."

Ein Treffen zwischen Real und dem Berater des 23-jährigen Offensivspielers soll in Kürze stattfinden. Für eine festgeschriebene Ablösesumme von 16 Millionen Euro darf er den Verein verlassen.

"Falls Madrid bereit ist, die Ablöse zu zahlen, wäre das ein großer Schritt für mich", erklärte der spanische Nationalspieler.

Sport1.de gibt einen Überblick über alles Wissenswerte auf dem internationalen Transfermarkt:

Baros wechselt zu Skibbe

Der deutsche Trainer Michael Skibbe kann beim türkischen Fußball-Meister Galatasaray Istanbul einen weiteren prominenten Neuzugang begrüßen. Gala verpflichtete am Dienstag den früheren EM-Torschützenkönig Milan Baros.

Der tschechische Offensivspieler wird nach dem Medizincheck am Donnerstag einen Dreijahres-Vertrag bei Galatasaray unterschreiben. Beim wichtigen Qualifikations-Spiel zur Champions League am Mittwoch bei Steaua Bukarest (Hinspiel 2:2) wird er also noch fehlen.

Nach seinen fünf Toren bei der EM 2004 und dem Gewinn der Champions League mit dem FC Liverpool im Jahr darauf geriet Baros' Karriere zuletzt ins Stocken. Galatasaray wird sein fünfter Verein in vier Jahren nach Liverpool, Aston Villa, Olympique Lyon und dem FC Portsmouth, wohin er zuletzt von Lyon ausgeliehen war. Im Laufe der letzten Jahre hatten auch Bundesligisten wie Schalke 04, der Hamburger SV oder Werder Bremen Interesse gezeigt.

ManCity an Bellamy interessiert

Manchester City ist scheinbar an einer Verpflichtung von West-Ham-Stürmer Craig Bellamy interessiert.

Wie der "Guardian" berichtet, sind die Citizens bereit, rund 10,5 Millionen Euro Ablöse für den 29-Jährigen zu zahlen.

Damit würde City auf den akuten Stürmermangel im Kader von Mark Hughes reagieren. Weil Darius Vassel und Benjani beide verletzt sind und Neuzugang Jo erst gerade von den Olympischen Spielen zurückgekehrt ist, sucht City intensiv nach Verstärkungen im Sturm.

In englischen Medien wurde zuletzt auch ein Interesse an Superstar Thierry Henry vom FC Barcelona kolportiert.

Nantes feuert den Trainer

Der achtmalige französische Meister FC Nantes hat nach nur drei Spieltagen in der Ligue 1 seinen Trainer Michel Der Zakarian entlassen.

Der 45 Jahre alte Armenier hatte den ehemaligen Europapokal-Halbfinalisten nach einem Jahr in der 2. Liga zum Aufstieg geführt, startete dann allerdings mit zwei Niederlagen und einem Unentschieden in die Saison.

Ailton heuert in Altach an

Der ehemalige Bundesliga-Profi Ailton hat einen Einjahresvertrag beim österreichischen Erstligisten SCR Altach unterzeichnet.

Für den brasilianischen Stürmer, der zuletzt beim ukrainischen Spitzenklub Metalurg Donezk spielte, ist es bereits der achte Verein in vier Jahren.

Seitdem der inzwischen 35-jährige Ailton 2004 von Werder Bremen zu Schalke 04 gewechselt war, spielte er unter anderem bei Besiktas Istanbul, dem Hamburger SV und bis Februar beim MSV Duisburg.

Der neue Klub des ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönigs belegt nach sieben Spieltagen den vorletzten Platz in Österreichs Bundesliga.

Rivaldo wechselt nach Usbekistan

Der frühere Weltfußballer Rivaldo wird den griechischen Traditionsverein AEK Athen nach nur einer Saison wieder verlassen und zu Bunjokdor in Usbekistan wechseln.

In einem Radio-Interview erklärte der Weltmeister von 2002, er habe von AEK die Freigabe erhalten.

"Ich bitte die AEK-Fans um Verzeihung. Es ging alles sehr schnell, aber ein solches Angebot konnte ich einfach nicht ausschlagen. Niemand an meiner Stelle hätte das tun können", sagte der 36-jährige Brasilianer, für den Bunjokdor bereits der zwölfte Verein in seiner Profi-Laufbahn sein wird.

Der Klub sorgte bereits vor einigen Wochen, damals noch unter dem Namen PFC Kuruwtschi, für Aufsehen. Damals wollten die Usbeken Samuel Eto'o vom FC Barcelona loseisen.

Der Stürmerstar aus Kamerun weilte sogar zu Verhandlungen in Usbekistan, blieb aber letztlich doch bei den Katalanen.

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