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Ryan Giggs hat bisher in seiner Karriere 796 Spiele für Manchester United bestritten © getty

Giggs wird von seinen Kollegen gekrönt. Getafe entlässt seinen Coach. Pele schwärmt von Ronaldos Traumtor. Internationale Splitter.

München - Ryan Giggs ist von der der Profispielervereinigung zum "Spieler des Jahres" in England gewählt worden.

Der Mittelfeldspieler von Manchester United konnte sich bei der Wahl zum "Player of the Year" gegen seine Teamkollegen Nemanja Vidic, Rio Ferdinand, Cristiano Ronaldo und Edwin van der Sar durchsetzen.

Außerdem ließ er Steven Gerrard vom FC Liverpool hinter sich.

"Das ganz große Ding"

Somit gewann der Waliser, erstmals in seiner langen Karriere diese Wahl, an der sich die Profis der Premier League beteiligen.

"Das ist eine ganz persönliche Auszeichnung", sagte Giggs, der am Mittwoch auf seinen 800. Einsatz für ManUnited käme, sollte er im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Arsenal dabei sein.

"Ich hatte das Glück, eine Menge Trophäen zu gewinnen, zweimal holte ich die Auszeichnung für den besten jungen Spieler, aber das hier ist das ganz große Ding", freute sich der 35-Jährige.

ManUnited bindet da Silva

Unterdessen hat Abwehrspieler Rafael da Silva seinen Vertrag beim englischen Meister Manchester United vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert.

Der 18 Jahre alte Brasilianer, der wiederholt für seine verletzungsbedingt fehlenden Teamkollegen Gary Neville und Wes Brown eingesprungen war, unterschrieb einen Kontrakt bis zum Ende der Saison 2012/2013. Dies gab der Club auf seiner Homepage bekannt.

"Jeder im Verein ist begeistert von den Leistungen in seinem ersten Profi-Jahr", sagte United-Coach Alex Ferguson über den Rechtsverteidiger.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Getafe entlässt Coach

Der spanische Erstligist FC Getafe hat auf die sportliche Talfahrt der letzten Wochen reagiert und am Montag Trainer Victor Munoz entlassen.

Ein Nachfolger des erst zu Beginn der Saison verpflichteten Trainers steht noch nicht fest.

Der Klub des deutschen Profis Eugen Polanski hat nach der 1:2-Niederlage am Wochenende gegen den FC Villarreal als Tabellen-17. nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Roma-Präsidentin verordnet Straftrainingslager

Schleppende Verhandlungen mit deutschen Investoren, so gut wie verpasster Einzug in die Champions League - beim hochverschuldeten Serie-A-Klub AS Rom herrscht Alarmstufe Rot.

Empört reagierte die Präsidentin des italienischen Erstligisten, Rosella Sensi, auf die 1:4-Niederlage am Wochenende gegen den AC Florenz und verordnete der Mannschaft ein Straftrainingslager.

Mit der Niederlage verspielte der Klub von Kapitän Francesco Totti wohl endgültig den Einzug in die Königsklasse. Mit 52 Punkten stürzte die Roma auf Platz sechs der Tabelle.

Trainer Spalletti will bleiben

Sensi drohte bereits mit ihrem Rücktritt, sollten sich die Leistungen nicht bessern.

Die 38-Jährige forderte von den Spielern angemessenes Engagement für die hohen Gehälter. "Wenn man die Zahl der Gegentore betrachtet, begreift man sofort, dass etwas in dieser Mannschaft nicht funktioniert", meinte Sensi.

Auch Trainer Luciani Spalletti gab zu, dass die Mannschaft ihr Saisonziel verpasst habe. Obwohl der Coach von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde, will er nicht zurücktreten.

Ungewiss ist auch die finanzielle Zukunft des Klubs, den nahezu erdrückende Schulden belasten.

Pele schwärmt von Ronaldo-Tor

Ausgerechnet am "Hofe" von "König Pele" krönte Ronaldo sein bisher phänomenal verlaufendes Comeback mit zwei Traumtoren.

Der Stürmer des SC Corinthians aus Sao Paulo hatte damit entscheidenden Anteil am 3:1 (2:0)-Erfolg bei Peles Ex-Klub FC Santos im Final-Hinspiel der regionalen Paulista-Meisterschaft.

Für seinen zweiten Treffer in der 76. Minute, einem gefühlvollen Heber nach feinem Dribbling aus gut 20 Metern, bekam der zweimalige Weltmeister sogar höchstes Lob vom FIFA-Jahrhundertfußballer.

"Treffer wie ein Gemälde"

"Dieser Treffer war einer WM würdig, ein Gemälde", sagte Pele, der an gleicher Stätte mit dem FC Santos in den 60er- und Anfang der 70er-Jahre seine größten Erfolge auf Klubebene gefeiert hatte.

Und auch Ronaldo zeigte sich vom eigenen Auftritt begeistert.

"Das ist ein Traum, dass ich hier, wo der König (Pele) so viele Tore erzielt hat, solch ein Spiel zeige. Es ist etwas Wunderbares, zumindest für einen Tag am Hofe des Königs sich als solcher zu fühlen", äußerte der 32-Jährige nach seinem Gala-Auftritt, den er in der 24. Minute mit einem nicht minder spektakulären Treffer zum 2:0 eingeleitet hatte.

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