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Lothar Matthäus trug 150-mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft © getty

Der Rekordnationalspieler beendet sein Engagment in Israel zum Saisonende. Atletico suspendiert zwei Spieler. Internationale Splitter.

Netanya - Lothar Matthäus wird seinen Vertrag als Trainer beim israelischen Erstligisten Maccabi Netanya am Saisonende auflösen.

Der Kontrakt hatte noch eine Laufzeit bis 2010.

"Aufgrund der wirtschaftlichen Situation ist der Verein auf mich zugekommen. Ich habe dem zugestimmt. Ich finde es schade, ich wäre gerne noch länger geblieben", sagte der fünfmalige WM-Teilnehmer und 150-malige Internationale der "Bild"-Zeitung.

Seit Sommer 2008 war der ehemalige Italien- und USA-Legionär bei Netanya als Trainer tätig gewesen.

Zuvor hatte der 48-jährige Matthäus, Kapitän der deutschen Weltmeistermannschaft von 1990, von Mai 2006 bis Juni 2007 an der Seite von Giovanni Trapattoni als Co-Trainer bei Red Bull Salzburg gearbeitet.

Davor war der DFB-Ehrenspielführer als Trainer bei Rapid Wien, Partizan Belgrad, der ungarischen Nationalmannschaft sowie dem brasilianischen Klubs Atletico Paranaense tätig.

Nach 28 Spieltagen belegt der Rekordnationalspieler mit Maccabi in der israelischen Meisterschaft mit 47 Punkten den vierten Platz.

Der Rückstand auf Tabellenführer Maccabi Haifa beträgt neun Zähler.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Maniche und Seitaridis bei Atletico suspendiert

Atletico Madrid hat den portugiesischen Nationalspieler Maniche und den griechischen Nationalspieler Giourkas Seitaridis aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader verbannt.

Dies teilte der Verein am Mittwoch auf seiner Internetseite mit. Zusätzlich wurde beiden das Gehalt für zehn Tage eingefroren.

Maniche und Seitaridis hatten bereits beim letzten Ligaspiel gegen Sporting Gijon (3:1) nicht im Aufgebot gestanden und waren nicht einmal im Stadion erschienen.

Juventus legt erneut Einspruch gegen "Geisterspiel" ein

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin hat erneut Einspruch gegen die Bestrafung durch den nationalen Verband FIGC eingelegt.

Der FIGC hatte Juventus wegen rassistischer Sprechchöre seiner Fans gegen den dunkelhäutigen Stürmer Mario Balotelli von Inter Mailand mit einer Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestraft.

Am Dienstag hatte der Verband den ersten Einspruch abgewiesen, nach Angaben von Juventus Turin aber keine Gründe dafür angegeben.

Deshalb, so der Verein, lege man erneut Einspruch ein. Sollte auch dieser abgewiesen werden, wird das Serie-A-Match gegen US Lecce am kommenden Sonntag unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.

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