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Johan Cruyff sieht Chelseas Coach Guus Hiddink (r.) von Schiri Stark bevorzugt © imago

Barcelonas Ex-Coach Johan Cruyff belastet den deutschen Schiedsrichter. Adriano steht vor der Rückkehr in die Heimat.

München - Bereits Barca-Trainer Josip Guardiola hatte nach dem Halbfinal-Hinspiel gegen Chelsea (0:0) heftige Kritik am deutschen Schiedsrichter Wolfgang Stark geübt.

Nun legte Barcelonas früherer Trainer Johan Cruyff noch einmal nach:

"Stark spielte gegen Barcelona. Und das sehr sogar. Er hat dem Spektakel geschadet und hat die einzige Mannschaft, die Fußball spielen wollte, exzessiv bestraft, und das war Barca", sagte der frühere Weltklasse-Spieler der spanischen Zeitung "El Periodico".

"Stark hat toleriert, dass Chelsea auf Zeit spielte und sich auf den Boden warf und von den Spielunterbrechungen gelebt hat", so Cruyff weiter.

Guardiola hatte vor allem ein Foul Michael Ballacks an Andres Iniesta erzürnt, für das Ballack nicht, wie vom spanischen Coach gefordert, die Gelb-Rote Karte sah. (Guardiola wütend wegen Ballack)

Sport1.de fasst weitere Nachrichten aus dem Internationalen Fußball zusammen:

Adriano vor Rückkehr nach Brasilien

Brasiliens Nationalspieler Adriano steht vor einem Wechsel in seine Heimat zum Traditionsklub Flamengo Rio de Janeiro.

Nachdem sein Vertrag in der vergangenen Woche bei Inter Mailand aufgelöst wurde, soll der Stürmer in Rio einen Dreijahresvertrag erhalten.

Wie die römische Tageszeitung "La Repubblica" mitteilte, werde Adriano am Zuckerhut 100.000 Euro im Monat verdienen. (Adriano nimmt Auszeit)

Lazio verpflichtet Zarate

Lazio Rom hat den Argentinier Mauro Zarate unter Vertrag genommen und sich die Verpflichtung einiges kosten lassen.

Der Tabellenneunte der Serie A soll dem 22 Jahre alten Jung-Star bis zum Jahr 2014 jährlich rund zwei Millionen Euro an Gehalt überweisen.

Rom hatte Zarate bislang vom arabischen Klub "Al Saad" ausgeliehen. Für den Transfer sollen die Römer laut "Gazzetta dello Sport" 20 Millionen Euro bezahlt haben.

"Geisterspiel" für PSG

Paris St. Germain muss ein Meisterschaftsspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolvieren.

Dies entschied die französische Liga (LFP), nachdem Pariser Anhänger bei der 1:3-Heimniederlage gegen Olympique Marseille im März randaliert hatten.

PSG muss zudem eine Geldstrafe in Höhe von 35.000 Euro zahlen. Der Verein kann gegen die Bestrafung Berufung einlegen.

Keine Lizenz für Kärnten

Der österreichische Bundesligist Austria Kärnten erhält keine Lizenz für die kommende Saison. (News zum österreichischen Fußball)

Diese Entscheidung fällte am Donnerstag der Senat der Bundesliga. Der derzeitige Tabellen-Sechste aus Klagenfurt kann gegen die Entscheidung Protest einlegen.

Ansonsten erhielten alle Bundesliga-Vereine der Alpenrepublik die Lizenz ohne Auflagen.

In der Ersten Liga wurden in der Admira, Gratkorn, dem FC Lustenau und Vöcklabruck hingegen gleich vier Klubs die Lizenz verweigert.

Leoben hatte keinen Antrag auf eine Lizenz gestellt und steht daher bereits vorzeitig als Absteiger fest.

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