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Kaum zu gluben: Zu Beginn seiner Karriere spielte Didier Drogba noch als Verteidiger © getty

Die Elfenbeinküste kommt im Auftakt-Spiel gegen Burkina Faso nur zu einem Remis. Malawi siegt gegen einen WM-Teilnehmer.

Luanda - Ohne Togo, aber mit einer Überraschung hat drei Tage nach dem Terroranschlag beim Afrika-Cup die Gruppe B in Cabinda begonnen.

Burkina Faso erreichte in der angolanischen Exklave gegen die klar favorisierte Elfenbeinküste am Montag ein 0: 0.

Zuvor hatte bereits WM-Teilnehmer Algerien in der Gruppe A 0:3 (0:2) gegen den krassen Außenseiter Malawi verloren.

Die Ostafrikaner setzten sich damit an die Spitze der Tabelle.

Togo offiziell gestrichen

Die Togolesen dagegen sind nach der Heimreise auch offiziell nicht mehr im Turnier und wurden aus den Spielplänen gestrichen. Dies bestätigte die afrikanische Fußball-Konföderation am Montagnachmittag.

"Die Mannschaft ist nicht mehr im Turnier und kann auch nicht mehr zurückkehren", sagte ein CAF-Sprecher: "Die Spielpläne wurden angepasst."

Gruppe B mit drei Mannschaften

Die Gruppe B wird lediglich mit der Elfenbeinküste, dem deutschen WM-Gruppengegner Ghana und Burkina Faso gespielt. Der Gruppenerste und Gruppenzweite ziehen wie geplant in die Runde der letzten Acht ein.

Die Spiele finden zu den vorab festgelegten Zeiten statt, Matches mit Beteiligung von Togo entfallen.

In Luanda brachten Russell Mwafulirwa (17.) und Elvis Kafoteka (35.) Malawi, das erstmals seit 1984 beim Afrika-Cup vertreten ist, vor einer Geisterkulisse 2:0 in Front.

Nach dem Seitenwechsel machte Davi Banda (48.) die Überraschung gegen den Turniersieger von 1990 und Mitfavoriten perfekt.

Gastgeber vergibt Vier-Tore-Führung

Im ersten Spiel der Gruppe A hatte zum Turnierstart Gastgeber Angola an gleicher Stelle den Sieg im Eröffnungsspiel leichtfertig verschenkt und sich nach einer 4:0-Führung gegen Mali mit einem 4:4 begnügen müssen.

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