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Rigobert Song spielte 2002 für den 1. FC Köln © imago

Die unzähmbaren Löwen patzen in der Auftaktpartie gegen Außenseiter Gabun. Tunesien spielt nur remis gegen Sambia.

Lubango - WM-Teilnehmer Kamerun hat beim Afrika-Cup in Angola einen Fehlstart hingelegt und muss um das Weiterkommen in Gruppe D bangen.

Die unzähmbaren Löwen unterlagen dem krassen Außenseiter Gabun 0:1 (0:1) und stehen damit bereits mit dem Rücken zur Wand.

Der viermalige Afrika-Cup-Sieger darf sich in den Spielen gegen Tunesien und Sambia, die sich am Abend 1:1 (1:1) trennten, keinen Ausrutscher mehr erlauben.

Daniel Cousin erzielte in Lubango den Siegtreffer für die vom früheren französischen Nationalspieler Alain Giresse trainierte Mannschaft des Gabun, der sich erstmals seit zehn Jahren wieder für den Afrika-Cup qualifiziert hatte.

Song mit Rekord-Teilnahme

So hatte der frühere Bundesligaprofi Rigobert Song auf Kameruner Seite bei seinem Rekord wenig Grund zur Freude.

Der ehemalige Verteidiger des 1. FC Köln machte mit seinem Einsatz die achte Teilnahme beim Afrika-Cup perfekt und stieg damit zum alleinigen Rekordhalter auf.

Der 33-Jährige, der in der Saison 2001/02 für den 1. FC Köln 16 Spiele in der Bundesliga absolvierte, überflügelte damit Alain Gouamene (Elfenbeinküste) und Hossam Hassan (Ägypten), die jeweils sieben Teilnahmen vorweisen.

Einsatz von Idrissou

Seit seinem Debüt beim Afrika-Cup 1996 hat Song, der mittlerweile in der türkischen Liga bei Trabzonspor unter Vertrag steht, 34 Spiele absolviert und dabei keinen Auftritt seines Teams verpasst.

2000 und 2002 führte er Kamerun als Kapitän zum Turniersieg.

Bei den Kamerunern, die in der Schlussphase vergeblich auf den Ausgleich drängten kam ab der 64. Minute auch der Freiburger Bundesligaprofi Mohamadou Idrissou zum Einsatz.

Mulenga besorgt Sambia-Führung

Im anschließenden Duell brachte Jacob Mulenga die Auswahl Sambias, bei der der Bielefelder Christopher Katongo zum Einsatz kam, in Führung (19.). Tunesien gelang durch Zouheir Dhadouadi noch der Ausgleich (40.).

Bei den Nordafrikanern stand der Hannoveraner Karim Haggui 74 Minuten auf dem Platz.

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