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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Chinedu Obasi spiel seit 2007 für die TSG Hoffenheim © getty

Nigeria gewinnt das "kleine Finale" beim Afrika-Cup dank eines Spanien-Legionärs gegen Algerien. Der Erfolg ist hochverdient.

Benguela - Nigeria hat beim Afrika-Cup in Angola das kleine Finale um Platz drei gewonnen.

Der zweimalige Turniersieger setzte sich vor nur spärlich besetzten Rängen in Benguela 1:0 (0:0) im Duell der WM-Teilnehmer gegen Algerien durch.

Den Siegtreffer für die "Super Eagles" erzielte Victor Obinna in der 55. Minute.

Der Stürmer vom FC Malaga hatte bereits vier Minuten zuvor eine gute Möglichkeit vergeben, als er mit einem Volleyschuss am Querbalken gescheitert war.

Nigeria mit vielen Chancen

Aufgrund der Chancenverteilung war der Sieg für Nigeria, für das der Hoffenheimer Chinedu Obasi von Beginn an spielte und der Wolfsburger Obafemi Martins in der 65. Minute eingewechselt wurde, hochverdient.

Die Algerier, bei denen die beim 0:4 gegen Ägypten im Halbfinale vom Platz gestellten Rafik Halliche, Madir Belhadj und Torhüter Fawzi Chaouchi gesperrt fehlten, hatten keine nennenswerten Torgelegenheiten.

Im Gegensatz zum Semifinale gegen den deutschen WM-Gegner Ghana (0:1) stand von den drei Bundesliga-Profis lediglich der Wolfsburger Karim Ziani in der Startelf.

Karim Matmour (Mönchengladbach) und Anthar Yahia (Bochum) mussten bei den Nordafrikanern mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen.

Ägypten hat am Sonntag (ab 17 Uhr LIVESCORES) gegen Ghana die historische Chance, als erste Mannschaft zum dritten Mal in Folge den Afrika-Cup zu gewinnen.

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