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Gervinho (2.v.r.) spielt in der englischen Premier League für die Elfenbeinküste © getty

Die Ivorer setzen sich knapp gegen Mali durch und ziehen ins Endspiel ein. Mitfavorit Ghana scheidet gegen Sambia aus.

Bata/Libreville - Die "Gewehrkugeln" treffen auf die "Elefanten": Außenseiter Sambia und Top-Favorit Elfenbeinküste haben das Finale des Afrika-Cups erreicht.

Die Ivorer um Superstar Didier Drogba setzten sich dank eines Treffers von England-Legionär Gervinho (45.) mit 1:0 (1:0) gegen Mali durch.

Emmanuel Mayuka (78.) schockte den drückend überlegenenen Mitfavoriten Ghana bei Sambias 1:0 (0:0)-Triumph.

Das Endspiel findet am Sonntag (20 Uhr) in Gabuns Hauptstadt Libreville statt (DATENCENTER: Afrika-Cup).

Gyan scheitert am Punkt

In Bata in Äquatorialguinea platzte bereits im ersten Halbfinale das Traum-Endspiel zwischen Ghana und der Elfenbeinküste.

Der viermalige Turniersieger Ghana dominierte zwar die Partie, das Tor aber machte Sambias eingewechselter Mayuka mit einem sehenswerten Schlenzer von der Strafraumgrenze.

Ghanas Asamoah Gyan war zuvor mit einem Foulelfmeter (8.) an Sambias Torwart Kennedy Mweene (8.) gescheitert.

Zudem flog beim WM-Viertelfinalisten von 2010 der ehemalige Kölner Derek Boateng wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz (83.).

Gervinho trifft

Unter den Augen von Brasiliens Fußball-Ikone Pele war die Elfenbeinküste in Libreville über weite Strecken der Partie gegen Mali die bessere und gefährlichere Mannschaft.

Nachdem Chelsea-Stürmer Drogba (6.) und Manchester Citys Yaya Toure (16.) jeweils nur Aluminium getroffen hatten, schoss Per Mertesackers Teamkollege Gervinho vom FC Arsenal den Afrikameister von 1992 nach einem starken Solo kurz vor der Pause ins Finale.

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