Togo darf nicht an den nächsten beiden Turnieren um den Afrika-Cup teilnehmen. Das beschloss die afrikanische Föderation.

Mit der Entscheidung reagierte die CAF auf die "Einmischung der togolesischen Regierung", die nach dem Terror-Anschlag auf den Mannschaftsbus ihres Nationalteams zwei Tage vor dem Eröffnungsspiel den Rückzug aus dem Turnier in Angola angeordnet hatte.

Bei dem Überfall auf der Anreise nach Angola kamen der Assistenztrainer und ein Sprecher des Nationalteams ums Leben, insgesamt neun Menschen wurden verletzt, darunter zwei Spieler.

Togos Premierminister Gilbert Houngbo hatte daraufhin die sofortige Heimreise der Delegation veranlasst.

Die Spieler hatten nach der Attacke zunächst einen Start beim Turnier ausgeschlossen, sich nach der Verarbeitung des ersten Schocks aber vehement für einen Verbleib eingesetzt.

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