Die FIFA hat die Suspendierung des nigerianischen Verbands NFF vorübergehend aufgehoben.

Das Qualifikationsspiel für den Afrika-Cup am Sonntag gegen Guinea kann somit stattfinden. Die FIFA hatte Nigerias Verband am Montag wegen Einmischung der Regierung ausgeschlossen.

Als Begründung nannte die FIFA unter anderem die Gerichtsverfahren gegen hochrangige Verbandsfunktionäre wegen des Verdachts der Korruption.

Ihnen wird vorgeworfen, sich unter anderem am Budget für die WM 2010 vergriffen und Teile der Summe von umgerechnet 4,7 Millionen Euro an nicht bevollmächtigte Funktionäre ausgezahlt haben.

Im nigerianischen Verband NFF war es nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Südafrika zu drastischen personellen Veränderungen gekommen. So hatte unter anderem Verbandspräsident Sani Lulu seinen Posten räumen müssen.

Außerdem war die Nationalmannschaft zunächst von Staatspräsident Goodluck Jonathan für zwei Jahre von allen internationalen Wettbewerben zurückgezogen worden.

Erst nach einem FIFA-Ultimatum wurde dieser Bannstrahl wieder aufgehoben.

Die Suspendierung werde erst aufgehoben, wenn "die gerichtlichen Schritte eingestellt werden und das ordnungsgemäß gewählte NFF-Exekutivkomitee wieder ohne jede Einmischung arbeiten kann", erklärte die FIFA.

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