Der senegalesische Verband hat sich mit sofortiger Wirkung von Nationaltrainer Amara Traore getrennt. Das wurde nach einer Krisensitzung am Dienstag bekannt.

Der Verband zog damit die Konsequenzen aus dem enttäuschenden Abschneiden beim Afrika-Cup, wo der Mitfavorit mit dem ehemaligen Freiburger Bundesliga-Profi Papiss Cisse durch ein 1:2 gegen Co-Gastgeber Äquatorial-Guinea vorzeitig aus dem Turnier ausgeschieden war.

"Die Verantwortlichkeit des Trainers für dieses Ergebnis ist unumstritten", begründete der Verband seine Entscheidung und sprach von einer der schockierendsten Resultate in der 100-jährigen Fußball-Geschichte des Senegals. Immerhin sei Äquatorial-Guinea in der Weltrangliste etwa einhundert Ränge schlechter platziert.

Einen möglichen Nachfolger konnten die Verantwortlichen noch nicht nennen. Das Nationalteam wird zumindest bis zum Länderspiel am 29. Februar in Durban gegen Südafrika von Karim Sega und Aliou Cisse betreut.

Derweil wurde Simbabwes Fußball-Nationalcoach Norman Mapeza vom Verband wegen des Verdachts der Verwicklung in einen Manipulationsskandal suspendiert worden.

Rahman Gumbo wurde als Interimsnachfolger bestimmt. Noch in dieser Woche soll eine Ethikkommission die Verdächtigen der Affäre anhören.

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