Der Afrikanische Fußballverband CAF hat Sambias Nationaltrainer Herve Renard ein Strafgeld von 10 000 Dollar (7450 Euro) aufgebrummt, nachdem dieser behauptet hatte, dass sich die Veranstalter des Afrika Cups über das Ausscheiden seines Teams gefreut hätten, weil Sambia "nicht sexy genug" sei.

Für Titelverteidiger Sambia war bei dem Turnier bereits nach der Gruppenphase Schluss. Nach dem letzten Spiel seines Teams gegen Burkina Faso (0:0) hatte Renard Kritik am Verband geübt.

Der CAF sei froh, dass Afrika nun nicht von Sambia beim Confederations Cup in Brasilien vertreten werde, hatte der Franzose am 29. Januar gesagt. "Sambia ist ihnen nicht sexy genug für den Confederations Cup."

Renard hatte sich später für sein Verhalten schriftlich entschuldigt. Der CAF akzeptiere seine Entschuldigung, teilte der Verband mit. Die Strafe könne aber nur aufgehoben werden, "wenn es zu keiner Wiederholung eines derartigen Verhaltens innerhalb des nächsten Jahres komme".