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Arbeitsunfähig: Georg Koch kämpft nach einer Knallkörper-Attacke gegen sein Karriere-Ende © imago

Georg Koch läuft die Zeit davon: Der Knallkörper-geschädigte Torwart kämpft nun in der Reha vehement gegen sein Karriere-Ende.

Wien - Wie soll er auch halten, wenn sich um ihn herum alles dreht?

Der nach einer Knallkörper-Attacke gehandicapte Torwart Georg Koch kämpft gegen das Ende seiner Profifußball-Karriere.

Nachdem der frühere Bundesliga-Keeper am Montag eine Kontrolluntersuchung in Wien wegen Übelkeit und Gleichgewichtsstörungen abbrechen musste, will er nun in der Reha in Düsseldorf den Schritt zurück auf den Fußballplatz schaffen.

"Ich mache Gleichgewichtsübungen und steigere das Training, so weit ich komme", sagte der 36-Jährige der "Süddeutschen Zeitung": "Mein eigentliches Problem ist, dass ich nicht in der Maximalbelastung trainieren kann. Wenn ich springe und ich komm´ runter, dann dreht sich alles."

Dilemma: Vertag läuft aus

Was Koch in Zugzwang bringt: Sein Vertrag beim österreichischen Champion Rapid Wien läuft nur noch bis Saisonende. Deshalb müsse er in den nächsten vier, fünf Wochen wieder fit werden, so der Schlussmann.

"Spiele ich nicht, kann ich mich auch nicht anbieten", meinte Koch und erklärte in Anspielung auf die Verpflichtung von Ex-Nationalkeeper Jens Lehmann in Stuttgart: "Außerdem, wer holt sich schon einen 37-jährigen Torwart - außer vielleicht der VfB?"

Koch hatte am 24. August beim Wiener Lokalderby zwischen Meister Rapid und Rivale Austria (3:0) bei der Detonation eines Feuerwerkskörpers ein schweres Knalltrauma erlitten. Seitdem erschreckt er sich, wenn im Stadion etwas knallt - ein weiteres Problem auf dem Weg zurück ins Fußballtor.

Strafen für Rapid und Austria

Nach dem Skandal-Match hatte die Disziplinarkommission der österreichischen Bundesliga Geldstrafen gegen die beiden Klubs Austria und Rapid verhängt.

Austria musste wegen "Störung des Spielbetriebs durch den Gastverein" 10.000 Euro zahlen. Gegen Rapid wurde wegen "mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen" eine Strafe in Höhe von 7.000 Euro ausgesprochen.

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