Der Gewinn des österreichischen Meistertitels mit Sturm Graz hat dem früheren deutschen Nationalspieler Franco Foda eine Glatze beschert.

"Wenn etwas Außergewöhnliches passiert, muss man auch zu außergewöhnlichen Dingen bereit sein. Und wenn man so etwas sagt, dann muss man zu seinem Wort stehen, das erwarte ich ja auch von meinen Spielern", sagte Foda, nachdem seine Spieler nach dem entscheidenden 2:1-Erfolg gegen Wacker Innsbruck am Mittwochabend zur Schere gegriffen hatten.

Nach dem Pokalsieg im vorigen Jahr hatte sich Foda, der für Kaiserslautern, Bielefeld, Saarbrücken, Leverkusen und Stuttgart insgesamt 321 Bundesliga-Spiele absolvierte sowie zwei Länderspiele absolvierte, noch geweigert, sich eine Glatze schneiden zu lassen.

Allerdings mit dem Hinweis, dass man das bei einer Meisterschaft nachholen könne. Dieses Versprechen forderte die Mannschaft nach dem dritten Titelgewinn der Vereinsgeschichte ein.

An den ersten beiden Meisterschaften der Steirer 1998 und 1999 war Foda noch als Spieler beteiligt. 1997 war er nach Graz gewechselt und hatte dort 2001 seine Spielerkarriere beendet.

Er wurde zunächst Trainer der Sturm-Amateure und ist seit 2006 Cheftrainer der Profis, die er 2003 schon einmal vorübergehend betreut hatte.

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