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Michael Ballack wechselte 2006 vom FC Bayern zum FC Chelsea © getty

Michael Ballack hat seinen Vertrag bei Chelsea verlängert und bleibt einer der Bestverdiener. Eine Bestätigung fehlt allerdings.

Von Martin Volkmar und Jessica Pulter

München/London - Michael Ballack bleibt Londoner.

Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft hat seinen auslaufenden Vertrag beim FC Chelsea um mindestens ein weiteres Jahr verlängert.

Sport1.de erfuhr aus sicherer Quelle, dass ein entsprechender Bericht der "Times" zutrifft.

Weder der Verein noch Ballack wollten sich allerdings offiziell äußern.

Nur Terry und Lampard verdienen mehr

Der 32-Jährige soll laut "Times" zukünftig 135.000 Euro die Woche verdienen, das wären etwas über sieben Millionen Euro im Jahr.

Damit würden an der Stamford Bridge weiterhin nur Kapitän John Terry und Frank Lampard mehr verdienen.

Ballack hatte gehofft, bis 2011 bei den Blues zu bleiben.

Doch Chelsea wollte nicht länger als ein Jahr verlängern, bevor der neue Trainer für die kommende Saison feststeht.

Top-Kandidaten auf die Nachfolge von Interimscoach Guus Hiddink, der den Klub am Saisonende verlässt, sind Carlo Ancelotti (derzeit AC Mailand) und Frank Rijkaard.

Seit 2006 bei Chelsea

Der 92-malige Nationalspieler war 2006 ablösefrei vom FC Bayern zu Chelsea gewechselt, wo er je einmal den FA-Cup und den Ligapokal gewann.

Am 30. Mai steht Ballack in Wembley erneut im FA-Cup-Finale gegen den FC Everton.

In der Premier League treffen die Blues am Sonntag auf den FC Arsenal (ab 17 Uhr LIVESCORES).

Am Mittwoch war der Klub durch ein 1:1 gegen den FC Barcelona im Halbfinale der Champions League gescheitert. (Nachbericht: Chelsea wittert Verschwörung)

Dabei hatten mehrere umstrittene Entscheidungener von Schiedsrichter Tom Henning Övrebö gegen die Londoner für Wirbel gesorgt.

Sanktionen der UEFA drohen

In der letzten Aktion des Spiels hatte der Norweger auch Ballack nach einem Schuss an den Unterarm von Samuel Eto'o im Strafraum einen Elfmeter verweigert, was zu heftigen Vorwürfen des Deutschen an den Unparteiischen geführt hatte.

Nun drohen Ballack und einigen Teamkollegen wegen der massiven Proteste nach Abpfiff Sanktionen durch die UEFA, die kommende Woche über die Einleitung eines Verfahrens entscheiden will. (Ballack sauer, Schiedsrichter wird bedroht)

"Da wird die Arbeit eines ganzen Jahres zerstört. Es ist klar, dass da Emotionen im Spiel sind", hatte der Mittelfeldspieler danach in der "Bild" über die "Häufigkeit der Fehlentscheidungen" geklagt.

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