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Unliebsame Bekanntschaft: Mascherano (r.) drückt Giggs (l.) den Ellbogen ins Gesicht © imago

Vorhang auf zum legendären Duell in der Premier League: Liverpool empfängt an der Anfield Road den Meister aus Manchester.

Von Tobias Schneider

Liverpool - Zum ersten Mal in der noch jungen Saison treffen am Samstag zwei Teams der "big four" aufeinander:

Liverpool gegen Manchester (ab 13.30 Uhr LIVE ) lautet das Top-Duell am 4. Spieltag der Premier League.

Dabei sind die "Red devils" aus Manchester der Angstgegner der "Reds" um deren Coach Rafael Benitez.

In der abgelaufenen Spielzeit verlor Liverpool nur zwei Matches an der Anfield Road, davon aber beide ausgerechnet gegen ManUtd (jeweils 0:1).

Noch schlimmer: In den letzten fünf Partien erzielte Liverpool gegen Manchester nicht ein einziges Tor.

Erste Standortbestimmung

Für beide Mannschaften ist es die erste Standortbestimmung in der Saison.

Eine Niederlage musste noch keines der Teams hinnehmen, vollends überzeugt hatten aber weder Manchester noch Liverpool bei den bisherigen Auftritten.

Benitez' freut sich über Rückkehrer

"Reds"-Coach Benitez kann gegen Manchester wieder auf Sturm-Star Fernando Torres und Kapitän Steven Gerrard bauen, die ihre Verletzungen auskuriert haben.

"Es ist wichtig, diese hervorragenden Spieler im Kader zu haben. Sie können ein Spiel entscheiden", so Benitez.

Berbatov vor Debüt

Die ManUtd-Fans werden dagegen sehnsüchtig das Debüt von Dimitar Berbatov herbeisehnen, der nach einem schier endlosen Wechsel-Theater endlich wieder auf dem Platz für Schlagzeilen sorgen will.

"Ich könnte nervös sein, weil es ein neues Team ist und eine neue Atmosphäre", schraubte der Bulgare allerdings die Erwartungen vor seinem ersten Liga-Einsatz herunter.

Verzichten muss Ferguson aber auf Cristiano Ronaldo, der nach seiner Fuß-Operation noch nicht voll im Saft ist.

Vorfreude bei Ferguson

ManUtd-Coach Alex Ferguson freut sich bereits auf den Kracher an der Anfield Road: "Spiele zwischen Liverpool und Manchester sind das Größte", so "Sir Alex", der aber gleichzeitig auch den Druck von seiner Mannschaft nimmt:

"Egal was passiert. Es sind noch viele Spiele zu absolvieren."

Sein Pendant an der Seitenlinie, Rafa Benitez, sieht die Ausgangslage dagegen weniger gelassen - auch angesichts der vergangenen Spielzeit:

"Wenn wir ein ernsthafter Konkurrent sein wollen, dann müssen wir solche direkten Duelle gegen die großen Teams gewinnen."

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