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Michael Ballack wechselte 2006 vom FC Bayern zum FC Chelsea © getty

Der DFB-Kapitän reagiert konsterniert auf die Transfersperre für den FC Chelsea - auch wenn sie indirekten Nutzen für ihn hat.

Köln - DFB-Kapitän Michael Ballack hat besorgt auf das einjährige Transferverbot für den FC Chelsea reagiert, gleichzeitig aber noch keinen Gedanken an eine vorzeitige Vertragsverlängerung beim englischen Pokalsieger verschwendet.

"Das ist ein Hammer für unseren Verein und eine sehr, sehr drastische Strafe. Aber ich setze das nicht in Zusammenhang mit meiner persönlichen Situation", sagte der 32-jährige Mittelfeldspieler.

Ballack hatte vor Saisonbeginn seinen Vertrag bei den Blues um ein weiteres Jahr verlängert.

Sollte die Strafe für Chelsea Bestand haben, wäre er nach in einer hervorragenden Verhandlungsposition.

Transferverbot plus Geldstrafen

Gegen den Klub des deutschen Nationalmannschaftskapitäns hatte der Weltverband FIFA ein einjähriges Transferverbot verhängt. Chelsea ist untersagt worden, während der kommenden zwei Transferperioden Spieler zu verpflichten.

Zudem verhängte die FIFA Geldstrafen von insgesamt rund 900.000 Euro.

Die Blues sollen den mittlerweile 18 Jahre alten Franzosen Gael Kakuta bei seinem Wechsel vom RC Lens nach England im Jahr 2007 zum Vertragsbruch angehalten haben.

"Unschöne Situation"

Allerdings hofft auch Ballack noch auf eine Wende zugunsten seines Klubs.

"Mal sehen, inwieweit sie aber finalen Bestand haben wird", sagte Ballack, der zudem großes Vertrauen in den aktuellen Kader setzt:

"Natürlich ist das für den Verein eine unschöne Situation. Aber wir haben trotzdem eine starke Mannschaft."

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