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Dimitar Berbatov spielte von 2001 bis 2006 bei Bayer Leverkusen © getty

Der ehemalige Leverkusener hat schlaflose Nächte wegen seiner Torquote. Kevin Keegan bekommt eine Millionen-Abfindung.

Manchester - Eine "verrückt" hohe Ablösesumme und seine lange vergebliche Formsuche haben Dimitar Berbatov seit seinem Wechsel zu Manchester United schlaflose Nächte bereitet.

"Ich lag nachts wach und dachte: 'Du hättest dies oder das anders machen sollen.' Die Fans hier sind Best, Charlton, Cantona gewohnt. Aber ich bin doch nur der Dimitar", wird der bulgarische Nationalspieler in der "Sun" zitiert.

Der 28-Jährige war im August 2008 für 38 Millionen Euro von Tottenham Hotspur zu den "Red Devils" gewechselt, wo er in seiner ersten Saison jedoch in 31 Ligaspielen nur neun Tore erzielt hat.

"Ich habe ein paar Tore vorbereitet, aber ich hätte öfter treffen müssen", gab Berbatov zu. Nicht die ihm gegenüber äußerst kritischen United-Fans müssten sich demnach ändern, sagte der Ex-Leverkusener, sondern "ich muss mich ändern".

"Wer kann schon einer solchen Summe gerecht werden?"

Die Ablösesumme bei seinem Wechsel von der White Hart Lane nach Old Trafford sei aber auch eine schwere Bürde für ihn gewesen, sagte Berbatov zu seiner Verteidigung.

"Wer kann schon einer solchen Summe gerecht werden? Niemand! Mir erscheint die Summe verrückt. Ich kann das nicht glauben", sagte er.

In der aktuellen Spielzeit sieht er sich jedoch auf einem guten Weg, obwohl er bei sieben Ligaeinsätzen auch erst zweimal getroffen hat.

"Ich bin jetzt schon zufriedener mit meinem Spiel. Ich bin ins Team besser integriert, viel stärker, viel fitter", sagte er, "aber: ich wünschte, ich würde öfter treffen."

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst:

Millionen-Abfindung für Keegan

Ein unabhängiges Schiedsgericht hat Kevin Keegan nach dessen Abschied als Trainer des einstigen Premier-League-Klubs Newcastle United eine Abfindung von umgerechnet 2,1 Millionen Euro plus Zinsen zugesprochen.

Ursprünglich hatte der ehemalige Teammanager der englischen Nationalmannschaft Medienberichten zufolge auf die Zahlung des Restgehaltes für die Dauer des bis 2011 datierten Vertrages in Höhe von 9,2 Millionen Euro geklagt.

Keegan, ehemaliger Stürmerstar des Hamburger SV, hatte die "Magpies" von Januar bis September 2008 betreut und sich nach Differenzen mit den Klub-Bossen getrennt.

Es war das zweite Engagement in Newcastle, nachdem er bereits von 1992 bis 1997 bei United unter Vertrag gestanden hatte.

Festnahme nach Gerrard-Einbruch

Die Polizei hat am Freitag in Bezug auf den Einbruch in das Haus des englischen Fußball-Nationalspielers Steven Gerrard vom FC Liverpool einen verdächtigen Mann festgenommen.

Nach Angaben eines Polizei-Sprechers handelt es sich um einen 22-Jährigen aus dem Liverpooler Stadtteil Stockbridge, dem ein weiterer Einbruch zur Last gelegt wird. Der Verdächtige muss Ende des Monats vor Gericht aussagen.

Im Dezember 2007 waren unbekannte Täter in das Haus von Gerrard eingebrochen, während Liverpools Kapitän seinen Klub mit einem 4:0 bei Olympique Marseille zum Einzug ins Achtelfinale der Champions League geführt hatte.

Gerrards Frau Alex Curran war während des Überfalls im Haus und hatte Besuch von einer Freundin. Beide Frauen blieben aber unverletzt.

Bei Liverpool waren Spieler wie Pepe Reina, Jerzy Dudek, Daniel Agger, Peter Crouch, Florent Sinama-Pongolle und Dirk Kuyt in den vergangenen Jahren ebenfalls Opfer einer Einbruch-Serie gewesen.

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