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Alex Ferguson ist seit November 1986 Trainer bei Manchester United © getty

Der ManU-Coach legt sich vor dem Spiel bei Chelsea mit dem Verband an. Beim Ballack-Klub gibt es einen neuen Co-Trainer.

München - Teammanager Alex Ferguson von Manchester United bekommt Ärger mit dem englischen Verband FA.

Ferguson hatte sich über den Vorsitzenden der englischen Schiedsrichterkommission, Keith Hackett, echauffiert und dem Chef der Referees Parteilichkeit zugunsten von Manchesters Titelrivalen FC Chelsea vorgeworfen.

Die FA wird Fergusons Aussagen untersuchen und gegebenenfalls über eine Strafe für den Schotten entscheiden, hieß es in englischen Medien.

Keine Sperre für Terry

Ferguson hatte Hackett dafür verantwortlich gemacht, dass eine Sperre über drei Spiele gegen Chelsea-Kapitän John Terry aufgehoben worden war. Damit kann der Abwehrspieler beim Duell der beiden Klubs am Sonntag auflaufen.

"Wenn es um Manchester United gegangen wäre, hätte Hackett nicht so reagiert", soll Ferguson gesagt haben.

Nur Verband entscheidet

Terry war am vergangenen Samstag in der Begegnung Chelseas bei Manchester City zu Unrecht vom Platz geflogen, woraufhin die Blues gegen die Sperre gegen den Nationalspieler protestiert hatten.

Dass sich Hackett, wie von Ferguson behauptet, für den Straferlass stark gemacht hat, ist jedoch unwahrscheinlich:

In England entscheidet nur die FA über derartige Dinge.

Strafversetzung für Referee

Der für Terrys Platzverweis verantwortliche Schiedsrichter Mark Halsey wurde unterdessen in die 2. englische Liga strafversetzt.

"In Zukunft müssten demnach alle Schiedsrichter, die Fehler machen, degradiert werden", sagte Ferguson dazu.

Wilkins neuer Trainer bei Chelsea

DFB-Kapitän Michael Ballack wird seine tägliche Arbeit künftig unter der Anleitung von Ray Wilkins verrichten. Der frühere englische Nationalspieler wird Assistenz-Trainer beim FC Chelsea und damit "Co" von Teammanager Luiz Felipe Scolari.

Der frühere Chelsea-Profi folgt auf Steve Clark, der sich West Ham United anschloss.

Wilkins war bereits von 1998 bis 2000 als Assistent des damaligen Chelsea-Teammanagers Gianluca Vialli bei den Blues tätig.

Rosicky verschiebt Comeback

Der seit Monaten verletzte tschechische Nationalspieler Tomas Rosicky muss sein Comeback beim FC Arsenal weiter verschieben.

"Meine Rückkehr wird noch einige Zeit dauern", sagte der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler der tschechischen Nachrichtenagentur "CTK". Er habe erneut Probleme am operierten Knie, sagte der Ex-Dortmunder über seinen Gesundheitszustand.

Teammanager Arsene Wenger hatte auf eine Rückkehr Rosickys noch im September gehofft. Rosicky hat seit der Begegnung mit Newcastle United im englischen FA-Cup Ende Januar nicht mehr für Arsenal gespielt.

Droht Karriere-Aus?

Tschechische Medien spekulieren bereits über ein vorzeitiges Karriereende. "Lasst uns hoffen, dass die Laufbahn des 'kleinen Mozarts' nicht die des Komponisten widerspiegelt: spektakulär, aber kurz", schrieb die Tageszeitung "Mlada Fronta Dnes".

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