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Unschuldsblick: Robert Huth (M.), "Opfer" Upson wischt sich Blut aus dem Gesicht © getty

Nicht die feine englische Art: Robert Huth langt gegen Mathew Upson hin, der Schiedsrichter sieht die Szene aber nicht.

London - Ex-Nationalspieler Robert Huth droht wegen einer handfesten Einlage Ungemach vom englischen Verband (FA).

Der baumlange Verteidiger schlug beim 2:1 seines Klubs Stoke City in der Premier League gegen West Ham United Gegenspieler Mathew Upson ins Gesicht.

Referee Martin Arkinson hat die Szene offenbar nicht gesehen und deshalb nicht reagiert.

Allerdings zeigen die TV-Bilder, dass es sich um eine klare Tätlichkeit handelt. (Datencenter: Ergebnisse und Tabelle)

"Das war definitiv Rot"

"Offensichtlich hat es der Schiedsrichter nicht gesehen. Das ist die einzige Erklärung, die ich dafür habe", sagte West Hams Teammanager Gianfranco Zola und fügte an: "Ich habe mir den Vorfall nochmal in der Aufzeichnung angsehen, und das war definitiv Rot."

Mathew Upson verließ den Platz mit einem arg lädierten rechten Auge, aus einer Wunde strömte Blut.

Die wurde offenbar durch den Schlag des Deutschen wieder geöffnet. Die Blessur erlitt Upson, als er zu Spielbeginn von Huths Teamkollegen Ryan Shawcross mit dem Schuh im Gesicht erwischt worden war.

Gespräch mit Huth

Stokes Teammanager Tony Pulis äußerte sich vorsichtig, kündigte aber auch an, dass eine Tätlichkeit vereinsinterne Konsequenzen für Neuzugang Huth haben könnte:

"Ich werde mir die Szene ansehen, und wenn er das wirklich getan hat, werden wir mit ihm reden und die Sache intern regeln."

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