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Guus Hiddink war als Trainer bereits bei elf verschiedenen Klubs aktiv © getty

Der Niederländer nährt Spekulationen über einen Job beim Maradona-Team. Auch eine Rückkehr zum Ballack-Klub ist im Gespräch.

London - Wenige Tage nach dem Aus in den WM-Playoffs mit der russischen Nationalmannschaft spekulieren zahlreiche Medien über die Zukunft von Guus Hiddink.

Neben einer Rückkehr als Sportdirektor zum Premier-League-Tabellenführer FC Chelsea wird der 63-jährige Niederländer auch mit der argentinischen Nationalmannschaft in Verbindung gebracht.

"Das wäre gar keine schlechte Idee, oder nicht?", wird Hiddink in niederländischen Medien bezüglich eines Engagements in Argentinien zitiert.

Er kenne Nationaltrainer Diego Maradona, dem er angeblich bei der WM 2010 zur Seite stehen soll, sehr gut, ergänzte Hiddink:

Entscheidung erst im Januar

"Darüber nachzudenken lässt mich schmunzeln. Aber ich habe einen Vertrag mit Russland, der die Zeit der WM einschließt."

Hiddink bekannte zudem, dass er nicht vor Ende Januar 2010 eine Entscheidung über seine Zukunft fällen wird.

"Ich liebe meinen Job, und ich mag es, auf höchstem Niveau zu arbeiten. Aber derzeit fühle ich mich nicht so gut. Das Aus für die WM hat mich berührt."

"Ich brauche Zeit"

Und weiter: "Das sind die Momente, in denen man darüber nachdenkt, ob man wirklich weiter als Coach arbeiten will. Ich brauche Zeit nachzudenken", sagte Hiddink.

Am vergangenen Mittwoch hatte Hiddink mit dem EM-Halbfinalisten Russland durch ein 0:1 in Slowenien die WM-Endrunde in Südafrika verpasst.

Der Vertrag des Coaches bei der Sbornaja läuft noch bis Juni 2010.

Rückkehr zum FC Chelsea?

In England wird spekuliert, dass Hiddink vorzeitig in Russland aufhört und mittelfristig zum FC Chelsea, wo auch Michael Ballack unter Vertrag steht, zurückkehrt.

In der vergangenen Saison war Hiddink bei Chelsea als Interims-Teammanager eingesprungen und hatte die Nachfolge des entlassenen Luiz Felipe Scolari angetreten.

Mit dem erfahrenen Holländer gewannen Ballack und Co. den FA Cup. Angeblich wird das auf 5,5 Millionen Euro geschätzte Jahressalär von Hiddink in Russland von Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch mitfinanziert.

Calmund: Hiddink ideal für Bayern

Zudem bracht Leverkusens Ex-Manager Reiner Calmund Hiddink beim FC Bayern ins Gespräch.

Der Trainerfuchs wäre der ideale Trainer, falls die Münchner sich von Louis van Gaal trennen sollten.

"Wenn nicht jetzt, wann dann?", schrieb Calmund in seiner Kolumne im "Express" mit Blick auf die zahlreichen Offerten für Hiddink.

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