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Damien Duff (li.) und Dickson Etuhu stehen mit Fulham im Europa-League-Viertelfinale © getty

Weil fünf Spieler für den Deutschen Meister geschont wurden, gibt es einen Protest gegen Fulham. West Ham sieht sich verschaukelt.

London - Der FC Fulham sieht sich in der englischen Fußball-Premier-League dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung ausgesetzt.

Liga-Rivale West Ham United hat bei der Liga eine offizielle Beschwerde eingelegt, weil der Klub von Kaufhaus-König Mohamed Al Fayed mit Blick auf das Europa-League-Spiel gegen den VfL Wolfsburg im Liga-Duell bei Hull City die Stars geschont habe.

Beim 0:2 am vergangenen Samstag fehlten Bobby Zamora, Danny Murphy, Damien Duff, Aaron Hughes and Dickson Etuhu.

West Hams Verantwortliche haben den offiziellen Protest eingelegt, weil Fulham damit Regeln der Premier League gebrochen habe. (DATENCENTER: Premier League)

"Wir können den Eingang des Protestes bestätigen. Wir werden nun eine Stellungnahme Fulhams abwarten und dann darüber beraten, welche Maßnahmen angemessen sind - wenn es denn überhaupt welche gibt", erklärte ein Liga-Sprecher.

Hodgson hat reines Gewissen

West Ham steht mit 27 Punkten am Rande der Abstiegszone. Hull hat mit dem Sieg gegen Fulham nach Punkten gleichgezogen und lediglich die schlechtere Tordifferenz.

"Mein Gewissen ist in dieser Angelegenheit absolut rein, und deshalb haben wir auch nichts zu beantworten", meinte der empörte Fulham-Teammanager Roy Hodgson und fügte an:

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand Zweifel darüber äußern würde, welche Spieler Chelsea, Liverpool oder Manchester United aufstellt. Wir haben eine gute Mannschaft, in der es jede Menge guter Spieler gibt."

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