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Gegen Chelsea wollen Santa-Cruz und Kollegen Wiedergutmachung für den Cup © imago

Im Kracher des Spieltages trifft Chelsea auf Manchester City. Beide wollen Pokalpleiten gegen Aufsteiger vergessen machen.

Von Eric Böhm

München - Die Blues sinnen auf Wiedergutmachung.

Ebenso wie Manchester City.

Nach dem überraschenden Aus im Carling-Cup, dem 3:4 gegen Newcastle United, ist Spitzenreiter Chelsea am Samstag Gast beim Scheich-Klub.

Gegen ManCity, das bei West Brom aus dem Carling-Cup flog, wollen die Blues ihre weiße Weste in der Premier League verteidigen (Sa., ab 13.45 Uhr LIVESCORES).

Natürlich traten beide Teams im Ligapokal nicht mit der bestmöglichen Aufstellung an. Aber die Patzer machen das Aufeinandertreffen, das den sechsten Spieltag der Premier League eröffnet, sicher nicht uninteressanter (DATENCENTER: Premier League).

Frank Lampard wird auch dieses Spiel verpassen. Der Heilungsprozess nach seiner Leisten-OP verläuft langsamer als gedacht. Bitter, denn nach Samstag folgen die Spiele gegen Olympique Marseille in der Champions League und der Kracher gegen Arsenal.

Zudem verletzten sich der Israeli Yossi Benayoun (Wade) und Salomon Kalou (Oberschenkel) im Cup gegen die Magpies. Es ist noch unklar, ob sie am Samstag auflaufen können.

City - Chelseas Angstgegner?

Die Citizens ihrerseits möchten Anschluss an die Spitzengruppe halten. Da käme ein Sieg gegen den Topfavoriten aus London gerade recht.

Dann würde man sich fast schon als Chelseas Angstgegner etablieren, schließlich gewann City in der letzten Saison beide Spiele gegen Carlo Ancelottis Starensemble.

Roberto Mancini hatte gegen West Brom vier Debütanten aufgeboten.

"Ich wollte kein Risiko eingehen, da wir am Samstag das frühe Spiel gegen Chelsea bestreiten und nur zwölf oder 13 Spieler der ersten Mannschaft zur Verfügung stehen," erklärte der City-Coach die Pokalschlappe.

"Fergie": Spielplan ist Schuld

Es wird wohl der erste richtige Härtetest für den Titelverteidiger, denn die bisherigen Gegner gehören nicht unbedingt zur Creme de la Creme des englischen Fußballs.

Sir Alex Ferguson witzelte gar, dass man an der Stamford Bridge Einfluss auf den Spielplan genommen habe. "Ich glaube, Sie haben den Spielplan selbst entworfen. Aber im Ernst: Man muss diese Teams erst mal schlagen, und Chelsea hat dies in beeindruckender Manier getan," sagte "Fergie".

Sein Team spielt erst am Sonntag in Bolton. Dann will Dimitar Berbatov seinem Dreierpack gegen Liverpool weitere Treffer folgen lassen.

Reds brauchen Erfolgserlebnis

Es gibt einige interessante Paarungen an diesem Spieltag.

Der krisengeschüttelte FC Liverpool braucht nach dem peinlichen Auftritt gegen den Viertligisten Northampton, dringend ein Erfolgserlebnis. Die Reds spielen an der heimischen Anfield Road gegen den FC Sunderland.

Der FC Arsenal empfängt Pokalschreck West Bromwich Albion und West Ham, wohl weiter ohne Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, versucht gegen Bremens Champions-League-Gegner Tottenham den ersten Sieg einzufahren.

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