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Wayne Rooney wechselte 2004 von Everton zu Manchester United © getty

Obwohl die "Red Devils" einen Rekordverlust eingefahren haben, müssten weder Rooney noch sonstige Stars abgegeben werden.

Von Christian Stüwe

München - Manchester United hat im vergangenen Geschäftsjahr ein Rekordminus von rund 96 Millionen Euro (84 Millionen Pfund) eingefahren.

Auf der Insel wurde bereits spekuliert, ob die "Red Devils" sich angesichts dieser erschreckenden Zahlen von einigen ihren Stars wie etwa Wayne Rooney trennen müssten.

Doch diesen Gerüchten hat Vorstandschef David Gill nun vehement widersprochen.(DATENCENTER: Premier League)

"Wir sind kein Klub, der Spieler verkaufen muss", sagte Gill dem "Daily Mirror": "Sei es Wayne Rooney oder der Spieler x,y,z. Ich kann das kategorisch ausschließen."

190 Millionen Euro auf der Bank

Ganz im Gegenteil, es stünden sogar große Summen bereit, die in die Mannschaft investiert werden könnten.

"Unsere Philosophie ist es, die besten Spieler zu verpflichten", sagte Gill: "Wir haben rund 190 Millionen Euro auf der Bank und deshalb überhaupt keinen Druck."

Angesichts der rund 596 Millionen Euro, die ManUnited insgesamt an Verbindlichkeiten hat, eine gewagte Aussage.

100 Millionen weniger, dafür Ronaldo

Dann verdeutlichte Gill, welches Verhältnis zu Geld beim englischen Rekordmeister gepflegt wird.

"Wir hätten lieber nur 100 Millionen auf der Bank und dafür noch Cristiano Ronaldo in unserer Mannschaft", sagte Gill.

Als einen Grund für die schlechte Bilanz im letzten Geschäftjahr hatten die Verantwortlichen von United das frühe Ausscheiden im Champions-League-Viertelfinale gegen Bayern München angeführt.

Auch im FA-Cup schieden die "Red Devils" früh aus, zudem werden immer höhere Zinsen für die Schulden fällig.

Gill sieht ManUnited wirtschaftlich aber auf stabilen Füßen.

"Wir haben exzellente Einnahmen, die wachsen", sagte der Funktionär: "Gleichzeitig kontrollieren wir unsere Kosten, um dem Finanzplan zu entsprechen."

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