vergrößernverkleinern
Für Liverpools Fans ist Kenny "The King" Dalglish der große Hoffnungsträger © getty

Die Reds hoffen im FA-Cup auf den Coup bei Manchester United. Der neue Trainer soll dabei das Glück zurückbringen.

Von Stefan Missy

München - Seit mehr als zehn Jahren hat Kenny Dalglish keinen Klub mehr trainiert.

Seine Rückkehr beim FC Liverpool könnte daher kaum spektakulärer sein, geht es doch im ersten Spiel unter seiner Führung gegen den Erzrivalen Manchester United.

Im FA-Cup müssen die Reds in Old Trafford antreten (ab 14.25 Uhr im Livestream bei SPORT1) und die Liverpool-Legende soll schnellstmöglich das Glück zurück zum tief gefallenen Klub bringen.

In der Premier League liegt Liverpool nur auf Rang zwölf. Wenn der frührere Chefcoach Roy Hodgson versucht hat, dem Team seine Handschrift aufzudrücken, dann ist dabei nur ein Kritzeln herausgekommen (DATENCENTER: Premier League).

Erfolgreich als Spieler und Trainer

Unter Dalglish soll das anders werden.

Genug Lorbeeren mit den Reds hat er früher in jedem Fall gesammelt:

Nach fünf Meistertiteln als Aktiver wurde der Stürmer zur Saison 1985/1986 Spielertrainer und auf Anhieb Doublegewinner. Es folgten zwei weitere Meisterschaften 1988 und 1990. Am 20. Februar 1991 trat Dalglish zurück - als das Team Tabellenführer war.

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

[kaltura id="0_0dk09l52" class="full_size" title="FA Cup David besiegt Goliath"]

Prestige-Duell in Old Trafford

Goldene Zeiten, die aktuell unerreichbar erscheinen.

Jetzt geht es aber erstmal darum, den großen Favoriten in dessen eigenem Zuhause irgendwie in die Knie zu zwingen (DATENCENTER: 3. Runde im FA-Cup)

15 Mal standen sich diese Teams schon im Pokal gegenüber - und die Bilanz spricht ganz klar für die Hausherren, die acht dieser Aufeinandertreffen gewannen (vier Niederlagen, drei Remis).

Reds zum Siegen verdammt

"Wir sind begeistert, dass Kenny Dalglish einspringt", sagte Vereinseigner John Henry über den Ex-Profi, der zuletzt schon als Botschafter für Liverpool fungierte.

Auf den 102-maligen schottischen Nationalspieler wartet allerdings viel Arbeit.

Denn als Tabellenzwölfter hat der Traditionsverein in der Liga schon fünf Punkte Rückstand auf die internationalen Ränge. Umso wichtiger wäre das Weiterkommen im Pokal.

Ferguson pokert

Das wird jedoch nicht einfach, denn ManUnited hat sich einiges vorgenommen. Denn in der vergangenen Saison war schon in der dritten Runde Endstation.

Immerhin stehen Sir Alex Ferguson mit Edwin van der Sar, Wayne Rooney und Rio Ferdinand drei Stammspieler wieder zur Verfügung.

Dennoch wollte sich der Trainerfuchs bezüglich seiner Startelf noch nicht in die Karten schauen lassen.

Nur soviel verriet der 59-Jährige mit typisch britischem Humor: Er werde auf jeden Fall "das richtige Team aufstellen".

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel