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Der Italiener Carlo Ancelotti ist seit Juni 2009 Trainer beim FC Chelsea © getty

Chelsea-Trainer Ancelotti fordert volle Konzentration auf das FA-Cup-Spiel beim FC Everton. ManUnited ist klarer Favorit.

Von Stephan Weber

München - Verdächtig still war es beim FC Chelsea zuletzt.

Nach der schweren sportlichen Krise zum Jahreswechsel brachte der stark in die Kritik geratene Coach Carlo Ancelotti die Londoner aber mit zwei klaren Erfolgen in der Liga und einem 7:0-Kantersieg gegen Ipswich Town im Carling Cup zuletzt wieder in ruhigere Fahrwasser. (DATENCENTER: Premier League)

Vor der Viertrundenpartie im FA-Cup beim FC Everton (Samstag, ab 13.25 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) sorgt der Double-Sieger des Vorjahres nun aber für einen Paukenschlag auf anderer Ebene.

Torres soll zu Chelsea wechseln

Die "Blues", bis dato in der Wintertransferperiode noch gänzlich inaktiv, wollen Fernando Torres vom FC Liverpool besser gestern als heute an die Stamford Bridge lotsen.

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Rund 70 Millionen Euro will sich Eigner Roman Abramowitsch nach Angaben des "Daily Mirror" die Dienste des spanischen Welt- und Europameisters angeblich kosten lassen.

Ein neuer Transfer-Rekord in der Premier League wäre damit perfekt, das Pokalspiel tritt angesichts des spektakulären Angebots beinahe in den Hintergrund.

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Ancelotti fordert Konzentration auf das Spiel

Ancelotti zeigte sich daher bemüht, den Fokus auf das Spiel zu lenken.

"Ich spreche immer nur über meine Spieler. Und Torres ist nicht mein Spieler. Ich muss auch Liverpool respektieren", sagte der Trainer der Blues.

Einer seiner Spieler ist Salomon Kalou. Der Stürmer kam in dieser Saison bisher noch nicht so richtig zum Zug, wird aber gegen Everton voraussichtlich seine Chance erhalten.

"Das wird ein hartes Spiel gegen Everton, ein schwieriges Pokalspiel, das wir ernst nehmen müssen", sagte Kalou: "Aber ich glaube, wir können es gewinnen."

Auch Frank Lampard könnte wieder zum Einsatz kommen. "Ich werde noch entscheiden müssen, ob ich ihn von Anfang an bringe, oder später einwechsle", sagte Ancelotti.

Berbatov trifft nach Belieben

Während es bei Chelsea also noch einige Fragezeichen gibt, ist bei Manchester United völlig klar, wer im Blickpunkt steht.

Der frührere Leverkusener Dimitar Berbatov traf in 20 Liga-Spielen bereits 19 Mal und stellt seinen prominenten Sturmpartner Wayne Rooney derzeit eindeutig in den Schatten.

Allein in den letzten beiden Ligapartien gegen Birmingham City (5:0) und den FC Blackpool (3:2) erzielte der Bulgare fünf Tore.

ManUnited unterschätzt den Gegner nicht

Gut möglich, dass Berbatov auch beim Drittligist FC Southhampton (Sa., ab 18.10 Uhr live im TV auf SPORT1) auf Torejagd geht.

Denn "Red-Devils"-Coach Sir Alex Ferguson hat Respekt vor dem krassen Außenseiter und daher angekündigt, eine starke Mannschaft aufzubieten.

"Sie spielen guten Fußball und sie haben einen Lauf", bemerkte Sir Alex.

Alles andere als ein klarer Sieg von ManUnited wäre dennoch eine krasse Überraschung.

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