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Edin Dzeko wechselte in der Winterpause von den "Wölfen" zu ManCity © getty

Nach drei sieglosen Spielen muss ManCity gegen West Brom dringend punkten, sonst wird der Rückstand zur Spitze zu groß.

Von Stefan Missy

München - Manchester City steht mächtig unter Zugzwang.

Nach drei Spielen ohne Sieg droht der Tabellendritte in der Premier League mehr und mehr den Anschluss zur Spitze zu verlieren (DATENCENTER: Premier League).

"Wir müssen wieder anfangen, Fußball zu spielen, denn das haben wir in den letzten zwei Wochen vergessen. Wir müssen unsere Mentalität ändern", verlangte Trainer Roberto Mancini von seinem Team.

Dabei ist die Kritik des Italieners an der Spielweise seiner Mannschaft keineswegs unberechtigt.

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: Die News im TV auf SPORT1)

Im Winter wurde Edin Dzeko für 37 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg losgeeist. Während der Stürmerstar nach drei Partien aber weiterhin auf seine Torpremiere wartet, drückt der Schuh plötzlich an ganz anderer Stelle.

In den vergangenen sechs Partien haben die "Citizens" elf Gegentreffer kassiert - dabei ging es kein einziges Mal gegen eine Top-Mannschaft.

Mit dem Abstiegskandidaten West Bromwich Albion wartet nun ein weiterer eigentlich machbarer Gegner (Samstag, ab 16 Uhr LIVESCORES) - vorausgesetzt, das Starensemble bekommt seine Abwehrprobleme endlich in den Griff.

Arsenal auf dem Vormarsch

Falls nicht, gerät womöglich nicht nur der Meistertitel, sondern auch die direkte Qualifikation für die Champions League in weite Ferne.

Denn der Tabellenzweite FC Arsenal könnte seinen Vorsprung auf ManCity mit einem Sieg bei Newcastle United bereits auf sechs Punkte ausbauen.

Die Gunners sind seit Wochen gut in Schuss und haben die vergangenen sechs Pflichtspiele in Serie gewonnen.

Saisonaus für Fabianski

Allerdings muss Coach Arsene Wenger bis zum Saisonende auf seinen verletzten Stammkeeper Lukasz Fabianski verzichten.

Für den polnischen Nationalspieler soll dessen 20-jähriger Landsmann Wojciech Szczesny in die Bresche springen.

Verbal haben die Londoner diesen Rückschlag längst weggesteckt.

Van Persie hofft auf Patzer

Der Blick richtet sich nach vorne - und nebenbei auch auf den ungeschlagenen Spitzenreiter Manchester United.

"Wir alle kennen den Spielplan von Manchester United. Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass die Punkte liegen lassen werden. Die haben schwere Spiele vor sich", stichelte Arsenal-Stürmer Robin van Persie in der "Sun".

Auf dem Papier haben die "Red Devils", die vor dem vereinsinternen Rekord von 30 Pflichtspielen ohne Niederlage stehen, jetzt jedoch erstmal eine vermeintlich leichte Auswärtsaufgabe beim Schlusslicht Wolverhampton Wanderers vor sich (Sa., ab 18.30 Uhr LIVESCORES).

Rooney soll's richten

Trainerfuchs Sir Alex Ferguson setzt dabei voll auf seinen wiedererstarkten Torjäger Wayne Rooney, der seinem Team schon beim 3:1 über Aston Villa mit seinem Doppelpack den Weg bereitete.

"Letzte Saison war er sehr konstant, aber in den Jahren davor hat er immer in Abständen von fünf oder sechs Spielen getroffen. Wenn er zur Konstanz der vergangenen Spielzeit zurückfindet, haben wir alle was davon", meinte Ferguson.

Die Chancen dafür scheinen nicht schlecht zu stehen: Mittelfeldkünstler Nani versprach Rooney jedenfalls schonmal den "Start einer Serie".

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