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Robert Huth (r.) trifft im Halbfinale gegen Bolton © getty

Mit einem 5:0 wirft Stoke die Bolton Wanderers aus dem Rennen. ManCity schlägt in einem umkämpften Match United, Scholes fliegt.

London/Manchester - Der ehemalige deutsche Nationalspieler Robert Huth steht mit Stoke City im Finale des englischen FA-Cups.

Stoke besiegte im Halbfinale im Londoner Wembleystadion die Bolton Wanderers mit 5:0 (3:0).

Matthew Etherington brachte Stoke bereits in der elften Minute in Führung.

Nur sechs Minuten später erhöhte Huth auf 2:0, ehe Keneyne Jones in der 30. Minute mit seinem Treffer schon für die Vorentscheidung sorgte.

Den Endstand stellte Jonathan Walters mit einem Doppelpack her (68. und 81.).

Finale am 14. Mai

Finalgegner am 14. Mai ist Manchester City. Die Citizens haben die Triple-Jagd von Manchester United 380378(Diashow: Das ist Manchester United) beendet.

Das Team von Roberto Mancini gewannen das Halbfinale im FA-Cup gegen den 18-maligen englischen Meister und wahrten damit ihre einzige Chance auf einen Titel in dieser Saison (DATENCENTER: FA Cup).

Den Siegtreffer für das Team des verletzten deutschen Nationalspielers Jerome Boateng erzielte im Londoner Wembleystadion Yaya Toure in der 52. Minute.

"Die Jungs sind im siebten Himmel, die Fans sind im siebten Himmel und die Verantwortlichen sind im siebten Himmel. Aber bisher ist noch nichts gewonnen", sagte ManCity-Schlussmann Joe Hart.

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Berbatov ersetzt Rooney

Zehn Tage vor dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League bei Schalke 04 hatte Manchester United vor 86.549 Zuschauern in der ersten halben Stunde mehr vom Spiel.

Vor allem der ehemalige Leverkusener Dimitar Berbatov, der für den gesperrten Superstar Wayne Rooney in der Startelf der "Red Devils" stand, hatte zwei ausgezeichnete Möglichkeiten für den Tabellenführer der Premier League.

Scholes sieht Rot

Nach 30 Minuten wurde ManCity aber stärker und erspielte sich ebenfalls einige gute Möglichkeiten. Sieben Minuten nach der Pause nutzte Toure einen Patzer von Michael Carrick und ließ Edwin van der Sar im Tor des verhassten Stadtrivalen keine Chance.

In der 72. Minute schwächte sich das Team von Teammanager Sir Alex Ferguson selbst, als Paul Scholes nach einer brutalen Attacke gegen Pablo Zabaleta die Rote Karte sah.

Balotelli provoziert Ferdinand

In Überzahl rettete Manchester City auch ohne seinen verletzten Top-Torjäger Carlos Tevez das Ergebnis über die Zeit.

Nach dem Schlusspfiff kam es auf dem "heiligen Rasen" von Wembley zu tumultartigen Szenen. Auslöser war eine Provokation von City-Stürmer Mario Balotelli gegenüber Uniteds Innneverteidiger Rio Ferdinand.

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