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Treffen sich wohl bald wieder in der Premier League: Arschawin (l.) und Cole (r.) © getty

Bayern hatte scheinbar das Interesse an Arschawin verloren. Jetzt steht Arsenal London vor der Verpflichtung des Russen.

München - Nach einer Pressekonferenz von Arsenal London steht der Transfer des russischen Nationalspielers Andrej Arschawin von UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg zum FC Arsenal kurz vor dem Abschluss.

"Gunners"-Trainer Arsene Wenger ist zuversichtlich: "Wir sind in Verhandlungen und haben große Hoffnung, dass wir schon in wenigen Tagen etwas erreichen".

Nachdem Zenit anfangs 20 Millionen forderte, soll Arsenal nun angeblich bei 13,5 Millionen Euro mit den nun kompromissbereiten Russen angelangt sein.

Die Grenze ist damit wohl erreicht. Zumal Wenger betonte, dass es keinen Sinn mache, jeden Preis für Arschawin zu bezahlen, da dieser ohnehin nicht mehr für die laufende Champions-League-Saison spielberechtigt ist.ad

Auch Bayern war dran

Auch der FC Bayern war lange an dem Angreifer interessiert. Nachdem der deutsche Rekordmeister jedoch Landon Donovan verpflichtet hatte, war das Werben eingestellt worden. Arschawin selbst hatte zuletzt seinen Wunsch eines Transfers zu Arsenal öffentlich gemacht.

Sport1.de hat weitere News von der internationalen Wechselbörse:

Wiltord stürmt für "OM"

Olympique Marseille hat Ex-Europameister Sylvain Wiltord verpflichtet.

Der mittlerweile 34 Jahre alte Stürmer und viermalige französische Meister kommt ablösefrei von Stade Rennes, wo er in der Hinrunde nur auf 9 Spiele und ein Tor kam.

Beenhakker als Feyenoord-Coach im Gespräch

Nach der Entlassung von Gertjan Verbeek gilt der polnische Nationaltrainer Leo Beenhakker als heißester Anwärter auf den Trainerposten von Feyenoord Rotterdam.

Zwischen 1997 und 2000 war Beenhakker bereits in der sportlichen Verantwortung beim 14-maligen niederländischen Meisters gewesen. 1999 hatte er mit Feyenoord den Titel gewonnen.

Beenhakker gilt zwar als Wunschkandidat, jedoch werden auch Mario Been, Trainer des Hamburger UEFA-Cup-Gegners NEC Nimwegen, und der beim FC Utrecht entlassene Wim van Hanegem gehandelt.

Real will Saviola loswerden

Wie schon beim Erzrivalen FC Barcelona schafft es Javier Saviola auch in Madrid nicht, sich im Stammpersonal zu behaupten. Ginge es nach den "Königlichen", so würde Saviola noch in dieser Transferperiode die spanische Hauptstadt verlassen.

Der Argentinier gibt sich jedoch noch nicht verloren: "Ich will in Madrid bleiben und um eine Chance kämpfen. Zu wechseln kommt für mich nur dann in Frage, wenn ich ein Angebot eines großen Projektes erhalte."

Barca hinter Ajax-Talent her

Der FC Barcelona bemüht sich derweil um die Dienste des uruguayischen Talents Luis Suarez von Ajax Amsterdam.

Der 21 Jahre alte Stürmer kam im Sommer 2007 für acht Millionen Euro vom FC Groningen. Für den Wechsel nach Katalonien sind zwölf Millionen im Gespräch. Suarez' Schwiegereltern leben bereits seit geraumer Zeit in Barcelona.

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