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Leidenschaft und Tradition: das Merseyside-Derby zwischen Liverpool und Everton © getty

Das Merseyside-Derby im FA Cup fällt in unruhige Zeiten. Der FC Liverpool steht wohl vor einem Verkauf an eine Scheich-Familie.

Von Mathias Frohnapfel

München - Gemeinhin ist das Merseyside-Derby zwischen Liverpool und Everton ein fußballerischer Festtag in Englands Nordwesten (ab 17 Uhr LIVESCORES).

Doch diesmal fällt der Vergleich im FA Cup in äußerst unruhige Zeiten.

Denn die US-Milliardäre Tom Hicks und George Gillet planen die "Reds" zu verkaufen.

Dabei haben die Liverpooler mit Trainer Rafael Benitez beste Chancen, in der Premier League zum ersten Mal seit 19 Jahren den Titel zu holen. ad

Amerikaner wollen Klub verkaufen

Die Amerikaner Hicks und Gillet haben dennoch das Interesse an ihrer Errungenschaft verloren, als möglicher Käufer für den Traditionsverein gilt nun die Scheich-Familie um Nasser al Kharafi. Das vermeldet das "Liverpool Echo". Angeblich bietet Nasser al Kharafi 420 Millionen Euro für den Klub.

Die Unternehmensgruppe des Scheichs dementierte jedoch die Gerüchte in einer Pressemitteilung.

Auch bei Ligakonkurrent Chelsea erzeugte jüngst ein Übernahmeinteresse viel Wirbel (Chelsea bald in deutscher Hand?)

Derweil hat Liverpools-Kapitän Steven Gerrard angekündigt, im Prozess um seine Kneipenschlägerei auf "nicht schuldig" zu plädieren (zum Artikel: Gerrard plädiert auf nicht schuldig).

Arsenal gegen Überraschungsteam

Im zweiten FA Cup-Spiel am Sonntag misst sich Arsenal mit Cardiff City (ab 14.30 Uhr LIVESCORES).

City stand im vergangenen Jahr im Cup-Finale und verlor gegen den FC Portsmouth.

Für Arsenal wäre ein Sieg über die Waliser enorm wichtig, um die Fans zumindest ein wenig mit der bisher eher durchwachsenen Premier-League-Saison zu versöhnen (Tabelle Premier League).

Arsene Wenger stärkte seinem Team vor der unangenehmen Aufgabe im Ninian Park den Rücken: "Wir sind ein Premier-League-Team und das wollen wir auch in einer solchen Begegnung zeigen."

Der Arsenal-Coach fügte noch hinzu: "Wir wissen, dass wir vollen Einsatz benötigen werden."

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