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Steven Gerrard sicherte den überlegenen Reds immerhin das Remis © getty

Schon in der Premier League hatten die Reds viel Mühe mit dem Nachbarn. Nun auch im FA-Cup. Auch Arsenal muss nachsitzen.

Liverpool - Ausgerechnet Stadtrivale FC Everton hat den englischen FC Liverpool zum zweiten Mal innerhalb einer Woche geärgert und auf dem Weg zu drei Titeln zu einer Überstunde gezwungen.

Wie schon sechs Tage zuvor im Ligaspiel kamen die "Toffees" im Mersey-Side-Derby bei den Reds zu einem 1:1.

Wiederholungsspiel im Februar

Das Wiederholungsspiel am 4. Februar beim Erzrivalen passt Liverpool-Coach Rafa Benitez angesichts des ohnehin vollen Terminplans nicht ins Konzept.

"Wir haben wichtige Spiele vor der Brust, deshalb ist es kompliziert, noch ein Wiederholungsspiel austragen zu müssen. Aber wir werden das schon schaffen", sagte der Spanier.

In der Premier League liegt Liverpool hinter Manchester United auf Platz zwei, im Achtelfinale der Champions League ist Real Madrid der Gegner.

Gerrard rettet das Remis

Besonders unnötig war das Remis, da die Reds das Spiel klar dominierten. "Im Ligaspiel hatte Everton den Punkt verdient. Diesmal hatten wir sie klar im Griff", meinte Steven Gerrard.

Der Kapitän rettete durch sein Tor in der 54. Minute zumindest das Remis, nachdem Joleon Lescott Everton in der 27. Minute in Führung gebracht hatte. (zum Artikel: Gerrard plädiert auf nicht schuldig)

Wenger nimmt Arsenals Remis gelassen

Ebenfalls eine Überstunde muss der FC Arsenal einlegen, der beim Zweitligisten und Vorjahresfinalisten Cardiff City nur zu einem 0:0 kam.

Teammanager Arsene Wenger nahm das enttäuschende Ergebnis beim Zweitligisten aus Wales aber gelassen.

"Wir hätten das Wiederholungsspiel natürlich zu 100 Prozent vermeiden können", meinte Wenger: "Aber wir wollen uns nicht beschweren. Wenn ein zweites Spiel der Preis ist, den wir für das Weiterkommen bezahlen müssen, dann ist das eben so."

Ballack mit Chelsea in Watford

Der Gewinner des Liverpooler Derbys trifft in der fünften Runde auf Zweitligist Doncaster Rovers oder Aston Villa, Arsenals mögliche Gegner sind West Bromwich Albion oder Zweitligist Burnley.

Der FC Chelsea mit Michael Ballack muss beim klassentieferen FC Watford antreten. (zum Artikel: Chelsea siegt dank Ballack)

Meister Manchester United bekommt es ebenfalls mit einem Zweitliga-Klub zu tun, entweder Derby County oder Nottingham Forest.

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