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Robin van Persie (r.) wechselte 2012 vom FC Arsenal zu Manchester United © getty

Mit einem Dreierpack macht der Niederländer gegen Aston Villa die Meisterschaft für die "Red Devils" vorzeitig perfekt.

Manchester - Englands Rekordmeister Manchester United hat sich zum 20. Mal den Titel gesichert.

Die Red Devils siegten am Montagabend ungefährdet 3:0 (3:0) gegen Aston Villa und sind bereits fünf Spieltage vor Ende der englischen Premier League nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.

Möglich wurde der vorzeitige Triumph durch die 1:3-Pleite von Stadtrivalen und Titelverteidiger Manchester City gegen Tottenham am Sonntag. (DATENCENTER: Premier League)

Mann des Abend war Topstürmer Robin van Persie, dem ein Hattrick gelang (2./13./33.). "Es ist egal, wer getroffen hat. Hauptsache wir haben das Spiel gewonnen", erklärte der ehemalige Arsenal-Star nach seinem ersten Meistertitel in England:

13. Meistertitel für Ferguson

Der Niederländer, der vor der Saison von Arsenal kam, hat damit 24 Treffer auf dem Konto.

Besonders der zweite Treffer des Angreifers war dabei besonders sehenswert. Van Persie verwandelte einen langen Ball aus dem Mittelfeld eiskalt per Volleyschuss aus 16 Metern. Für Villa-Keeper Brad Guzan gab es da nichts zu halten.

"Ich bin sehr glücklich, aber es ist komisch. Ich musste so lange auf diesen ersten Titel warten. Es ist ein großartiges Gefühl. Das ist ein fantastisches Team mit fantastischen Spielern", sagte van Persie.

Rooney erleichtert

Für Teammanager Ferguson war es in seiner mittlerweile 27-jährigen Amtszeit bei United bereits der 13. Meistertitel.

"Dafür haben wir ein Jahr lang geschuftet", betonte Wayne Rooney.

Der englische Nationalspieler stand zum 400. Mal im United-Trikot auf dem Platz und gewann seinen fünften Meistertitel.

Rekord von Chelsea wackelt

Der frisch gebackene Meister kann zudem noch für einen Rekord sorgen: Sollte United alle verbleibenden Saisonspiele gewinnen, stünden am Ende 96 Punkte zu Buche.

Die bisherige Rekordmarke liegt bei 95 Punkten, die der FC Chelsea 2005 unter dem damaligen Trainer Jose Mourinho aufgestellt hatte.

Manchester klar überlegen

United sorgte durch van Persie früh für klare Verhältnisse, und geriet nur einmal in Bedrängnis als der Belgier Christian Benteke den Ausgleich knapp verpasste (12.).

Danach spielte nur noch United und erhöhte durch Neuzugang van Persie, der im neunten Jahr auf der Insel seinen ersten Meistertitel feiern konnte.

Villa leistete auch im zweiten Durchgang kaum Gegenwehr. Der ehemalige Dortmunder Shinji Kagawa schoss aus drei Metern am leeren Tor vorbei (76.).

Danach herrschte grenzenlose Freude auf dem Rasen des Old Trafford.

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