Der abstiegsgefährdete englische Traditionsklub Wolverhampton Wanderers muss wegen Wettbewerbverzerrung eine Strafe von umgerechnet rund 29.000 Euro bezahlen.

Das entschied eine Kommission der Premier League. Wanderers-Trainer Mick McCarthy hatte im Punktspiel bei Titelverteidiger Manchester United (0:3) am 15. Dezember 2009 ein B-Team auflaufen lassen. Gegenüber der gewonnenen Partie gegen Tottenham Hotspur (1:0) am Spieltag zuvor hatte McCarthy zehn Spieler ausgetauscht und lediglich Torhüter Marcus Hahnemann (USA) in der Startelf gelassen.

Wenige Tage nach dem Auftritt in Old Trafford führte der Coach dann wieder eine fast komplette Roation durch. Sein auf neun Positionen umgestelltes Team gewann daraufhin gegen den FC Burnley (2:0).

"Wir waren der Meinung, dass Wolverhampton gegen die Statuten verstoßen hat und den Premier-League-Verpflichtungen nicht nachgekommen ist. Sie sind in Manchester nicht in voller Stärke angetreten", begründete die Kommission ihre Entscheidung. McCarthy akzeptierte die Strafe:

"Es war niemals meine Absicht, die Premier-League-Regeln zu brechen. Ich wollte das Team aufbieten, das das beste Ergebnis erzielt. Ich hoffe, die Sache ist nun abgschlossen."

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