Der hochverschuldete Premier-League-Klub FC Portsmouth hat Konsequenzen aus seiner Finanzkrise gezogen und 85 Mitarbeiter entlassen.

Das sagte Insolvenzverwalter Andrew Andronikou, der weiter Hoffnung auf eine Übernahme durch einen Investor hat. Er bekomme täglich neue Anfragen auf den Tisch. Am 15. März könnte sich aber bereits die Zukunft des FA-Cup-Halbfinalisten entscheiden, wenn sich der Klub vor Gericht verantworten muss.

Die britische Steuerbehörde hatte darauf geklagt, den FC Portsmouth für insolvent zu erklären. Allein dem britischen Fiskus schuldet "Pompey" umgerechnet rund 13,2 Millionen Euro.

Insgesamt sollen sich die Schulden auf 80 Millionen Euro belaufen. Den Absturz in die 2. Liga dürfte der Tabellenletzte aber kaum mehr abwenden können. Wegen der Einleitung der Insolvenz werden dem Verein in Kürze automatisch neun Punkte abgezogen.

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