Der FC Liverpool steht offiziell zum Verkauf. Die amerikanischen Besitzer Tom Hicks und George Gillett teilten am Freitag mit, dass sie die Investmentbank Barclays Capital damit beauftragt haben, einen Käufer für den 18-maligen englischen Meister zu finden.

Zudem teilte der Klub mit, dass der glühende Liverpool-Fan und British-Airways-Präsident Martin Broughton mit sofortiger Wirkung zum Vorsitzenden bestimmt wurde, der in seiner neuen Funktion bei dem Verkauf auch die Klubinteressen wahren soll.

Als Verkaufspreis stehen umgerechnet rund 570 Millionen Euro im Raum.

Hicks und Gillett hatten den Traditionsverein im Februar 2007 für umgerechnet rund 200 Millionen Euro erworben. Durch die Finanzkrise und interne Querelen haben die beiden US-Investoren aber offensichtlich das Interesse an den Reds verloren.

Zuletzt hatten die Banken Rothschild und Merrill Lynch vergeblich versucht, einen solventen Käufer für den achtmaligen Europacup-Gewinner zu finden, der bei diversen Banken mit 270 Millionen Euro in der Kreide stehen soll.

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