Für seinen Kollegen Harry Redknapp hat Startrainer Arsene Wenger die Wandlung vom Gelehrten zum Verrückten vollzogen. Grund dafür sei der Druck in der englischen Fußball-Premier-League.

"Anfangs hat er wie ein Professor das Spiel verfolgt", sagte der Coach der Tottenham Hotspur. "Die anderen sprangen an der Seitenlinie auf und ab, schrien und pfiffen. Doch er blieb und ruhig und analysierte bloß das Spiel".

Laut Redknapp habe sich das Verhalten Wengers mit zunehmendem Druck jedoch verändert. "Solange Arsenal kein Spiel verloren hat war alles ok. Doch jetzt ist er wie die anderen Verrückten. Aufgrund des großen Drucks ist er sogar der Chef der Verrückten", erklärte Redknapp weiter.

Ganz Unrecht hat der Spurs-Coach sicher nicht, wie aktuelle Fakten belegen: Anfang der Woche war Wenger vom englischen Verband FA zu einem Spiel Sperre und einer Geldbuße in Höhe von 8000 Pfund (rund 9500 Euro) verdonnert worden.

Der Coach der Gunners hatte am Samstag im Ligaspiel gegen den FC Sunderland (1:1) nach dem Ausgleichstor durch Darren Bent in der fünften Minute der Nachspielzeit den vierten Offiziellen attackiert.

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