Die Reds sind verkauft: Der englische Rekordmeister FC Liverpool hat das Angebot des Unternehmens New England Sports Ventures (NESV), das auch den US-Baseball-Klub Boston Red Sox besitzt, angenommen. Dies verkündete der Klub auf seiner Homepage.

Mit dem Verkauf machen die Reds einen ersten Schritt aus der Krise, die Insolvenz oder eine Verstaatlichung hatten gedroht. Eine Kaufsumme wurde nicht genannt.

"Ich bin glücklich, dass wir den langen und intensiven Verkaufsprozess erfolgreich abschließen konnten. Der Vorstand hat entschieden, das Angebot von NESV zu akzeptieren. NESV vertritt eine gewisse Gewinnermentalität, das haben sie bei den Boston Red Sox bewiesen", wurde der Vorsitzende Martin Broughton in einer offiziellen Mitteilung zitiert.

Die amerikanischen Klub-Besitzer Tom Hicks und George Gillett hatten in der Vergangenheit Schulden in Höhe von etwa 280 Millionen Euro angehäuft, die sie nicht mehr zurückzahlen konnten.

Darüber hinaus hatte der englische Traditionsverein zuletzt auch sportlich eine Talfahrt hingelegt. Nach dem schwächsten Liga-Start seit der Abstiegssaison 1953/54 liegt der FC Liverpool auf dem 18. Tabellenplatz 18 der Premier League.

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