Der Weg für den Verkauf des englischen Rekordmeisters FC Liverpool ist frei. Der Londoner High Court wies am Mittwoch die Klage der derzeitigen Eigner ab, die die Rechtmäßigkeit des geplanten Verkaufs an den US-Investor New England Sport Ventures (NESV) angezweifelt hatten.

Die Amerikaner Tom Hicks und George Gillett hatten gegen die Annahme des NESV-Gebots geklagt, weil der Vorstand ihrer Ansicht nach nicht das Recht zu einer solchen Entscheidung hatte.

Laut Hicks und Gillett hätte der Vorstand durch die Annahme des 350-Millionen-Angebots von NESV nicht im besten Interesse des Klubs gehandelt.

Die Eigentümer argumentierten, dass der Klub ohne ihr Einverständnis nicht verkauft werden dürfe. Ihre Anwälte berichteten vor dem Gericht in London zudem von einem weiteren Kauf-Interessenten, dem amerikanischen Hedgefond Mill Financial. Durch das Urteil ist das erhöhte Angebot des Milliardärs Peter Lim, der noch am Dienstag 413 Millionen Euro für den Klub geboten hatte, hinfällig.

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