Der FC Portsmouth droht wenige Monate nach seinem Abstieg aus der englischen Premier League komplett von der Fußball-Landkarte zu verschwinden.

Die Verantwortlichen des Zweitligisten teilten am Freitag mit, dass der Klub nach einer gescheiterten Schließung des Insolvenzverfahrens vor der Auflösung stehe.

Nach Angaben des Klubs hat der ehemalige Portsmouth-Besitzer Alexandre Gaydamak als Gläubiger den Abschluss des Insolvenzverfahrens verhindert, nachdem sich zuvor die neuen Eigentümer, die Insolvenzverwalter, die englische Liga und die übrigen Gläubiger geeinigt hatten.

Der FC Portsmouth teilte mit, Gaydamak sei in Abstimmung mit dem von der Liga genehmigten Finanzplan die komplette Zahlung der verbrieften Schulden angeboten worden. Der Geschäftsmann habe daraufhin mitgeteilt, der Einigung nur nach einer hohen Bar-Rückzahlung zustimmen zu wollen.

"Alle anderen Parteien hatten sich geeinigt. Die persönlichen Interessen eines Einzelnen haben dies untergraben", hieß es in dem Statement auf der Homepage des Klubs.

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