Teammanager Alex Ferguson vom englischen Rekordmeister Manchester United ist wegen wiederholter Kritik an Schiedsrichtern mit einer drastischen Strafe belegt worden.

Der englische Verband FA teilte am Mittwoch mit, dass Sir Alex für die nächsten fünf Pflichtspiele des Premier-League-Tabellenführers auf der Insel gesperrt ist.

Zudem muss "Fergie" 43.000 Euro Geldstrafe bezahlen. Anlass war die jüngste Kritik des knorrigen Schotten an Schiedsrichter Martin Atkinson nach der 1:2-Pleite bei Meister FC Chelsea am 1. März.

Unter anderem hatte Ferguson nach dem Spiel davon gesprochen, dass er sich einen "fairen Referee" für das Spitzenspiel gewünscht habe. Für den jüngsten Ausbruch erhielt der 69-Jährige nun drei Spiele Sperre. In Kraft trat zudem eine Sanktion von zwei Spielen auf Bewährung, die Ferguson für seine Kritik an Referee Alan Wiley erhalten hatte.

Alex Ferguson wird sein Team damit in einer kritischen Phase der Saison demnächst nur aus der Ferne steuern können. In der Premier League hat ManUnited nur noch drei Punkte Vorsprung auf den FC Arsenal, der zudem noch ein Spiel weniger auf dem Konto hat.

Und Sir Alex muss auch im FA-Cup-Halbfinale seines Teams gegen den Stadtrivalen Manchester City auf der Tribüne sitzen.

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