Ein paar gute Reaktionen, ein haarsträubender Ausflug und zwei Gegentore.

325 Tage nach seinem letzten Pflichtspiel hat der frühere Nationaltorwart Jens Lehmann sein Comeback für den englischen Spitzenklub FC Arsenal gegeben.

Der 41-Jährige stand beim Spiel der Reserve der Gunners bei der zweiten Mannschaft von Wigan Athletic am Dienstagnachmittag in der Startelf seines alten und neuen Klubs - und musste eine 1:2-Niederlage hinnehmen.

Nach ereignislosen 20 Minuten wurde Arsenals Miquel des Feldes verwiesen, und dann bekam Lehmann zu tun. In der 36. Minute zeigte der Ex-Nationalkeeper zum Beispiel eine Klasseparade gegen Jordan Rugg.

Neben Licht war aber auch Schatten dabei, ein Ausflug Lehmanns in der 63. Minute dürfte Arsenals Teammanager Arsene Wenger die Sorgenfalten auf die Stirn getrieben haben.

Daniel Boateng musste für den Deutschen auf der Linie des verwaisten Gehäuses retten. Bei den Gegentoren wurde Lehmann von Callum McManaman (53.) und Joe Holt (83.) ausgespielt.

Sein letztes Spiel vor seinem vorübergehenden Karriereende hatte Deutschlands WM-Keeper 2006 am 8. Mai 2010 im Trikot des VfB Stuttgart in der Bundesliga beim 1:1 bei 1899 Hoffenheim bestritten.

Für Arsenal stand er letztmals am 4. Mai 2008 beim 1:0 gegen den FC Everton zwischen den Pfosten.

Lehmann war am 15. März zu den "Gunners" zurückgekehrt, um dort als Ersatz für Manuel Almunia zur Verfügung zu stehen. Almunia ist derzeit der einizge erfahrene Keeper, den Teammanager Arsene Wenger nach den Verletzungen von Wojciech Szczesny und Lukasz Fabianski noch zur Verfügung hat.

Lehmann saß beim Ligaspiel der Londoner am 19. März bei West Bromwich Albion (2:2) erstmals auf der Bank, als ein Fehler von Almunia den Baggies zu einem Punkt verhalf.

Im nächsten Ligaspiel treffen die Gunners, die derzeit fünf Punkte hinter Titelverteidiger Manchester United Zweiter in der Premier League sind, am 2. April auf die Blackburn Rovers.

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