Trainer Sir Alex Ferguson hat das Recht auf "sachliche Kritik" an Schiedsrichtern eingefordert.

"Wenn man nach dem Spiel sagt, was man denkt, ist das ein Problem", beschwerte sich der Coach vom englischen Spitzenreiter Manchester United.

"Der englische Fußballverband unterstützt Schiedsrichter sehr, und in gewisser Weise bin ich vollkommen dafür. Man muss aber sachliche Kritik üben dürfen", wünscht sich der 69-Jährige bei "ESPN".

Ferguson muss derzeit eine Fünf-Spiele-Sperre wegen Schiedsrichterbeleidigung auf der Tribüne absitzen.

Grund dafür ist seine Aussage nach der 1:2-Niederlage seines Teams beim amtierenden Meister FC Chelsea: "Wir hatten auf einen fairen Schiedsrichter gehofft, oder zumindest auf einen starken, aber das haben wir nicht bekommen."

Neben der Sperre musste Ferguson eine Strafe von umgerechnet 30.000 Euro zahlen.

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