Teammanager Arsene Wenger vom 13-maligen englischen Meister FC Arsenal setzt sich für die Einführung der Torlinientechnologie ein. "Es erhöht die Aussicht auf richtige Entscheidungen", sagte der Franzose.

Wenger unterstützt mit seinem Vorstoß Premier-League-Chef Richard Scudamore, der eine Einführung technischer Hilfsmittel zur Saison 2012/2013 als "realistisches Ziel" bezeichnet hatte.

"Es könnte den Schiedsrichtern helfen. Je mehr Hilfe sie bekommen, desto mehr richtige Entscheidungen werden sie fällen", so Wenger: "Wenn es dazu führt, dass von 100 Entscheidungen 95 statt 85 richtig sind, muss man die Technologie einführen." Arsenal wollte beim Emirates-Cup am Wochenende sogar die Torlinientechnologie einsetzen, die FIFA untersagte das aber.

Wenger geht sogar noch weiter. "Man sollte Technologien nicht nur bei der Überwachung der Torlinie einsetzen, aber es wäre zumindest ein erster Schritt. Ich wäre glücklich, wenn man zur Reduzierung der Fehler darauf zurückgreifen würde."

Die Debatte über Technologien wie Torkamera oder Chip im Ball wird im Fußball seit Jahren geführt, bislang werden die Hilfsmittel jedoch nicht benutzt. Joseph S. Blatter, Präsident des Weltverbandes FIFA hatte allerdings im März einen Einsatz der Torlinien-Überwachung zur WM 2014 in Aussicht gestellt.

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