Rafael van der Vaart und seine Mitspieler bei Tottenham Hotspur sorgen sich angesichts der schweren Ausschreitungen in England um ihre Sicherheit.

"Ich frage mich, ob die Ligaspiele am Wochenende tatsächlich stattfinden können. Im Moment kann ich mir das nicht vorstellen", sagte der frühere Hamburger van der Vaart.

Die Spurs, beheimatet in dem Londoner Stadtteil, in dem die Krawalle begannen, sollen zum Ligastart am Samstag zu Hause gegen den FC Everton spielen.

Van der Vaart betonte, dass an seinem Wohnort alles ruhig geblieben sei, ergänzte aber mit Blick auf die Absage des für Mittwoch geplanten Länderspiels zwischen England und den Niederlanden im Wembley-Stadion: "Ich habe die Bilder im Fernsehen gesehen. Das Chaos dort ist unglaublich. So wie es aussieht, gibt es keine Chance, ein Spiel sicher durchzuführen."

Van der Vaarts Frau Sylvie halte sich derzeit in London auf, "glücklicherweise ist da alles in Ordnung". Van der Vaarts Mitspieler Younes Kaboul rief die Verantwortlichen dazu auf, über weitere Absagen nachzudenken.

"Bei den Krawallen scheint es jetzt ernst zu werden. Wenn es zu gefährlich wird, sollte man lieber verschieben, um die Fans nicht zu gefährden. Die Sicherheit der Leute muss an oberster Stelle stehen", sagte er.

Benoit Assou-Ekotto meinte: "Ich hoffe, dass der Sport dazu beitragen kann, die Lage zu beruhigen."

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