Der bei Manchester City in Ungnade gefallene Stürmerstar Carlos Tevez hat sich beim englischen Fußball-Erstligisten wohl endgültig ins Abseits befördert.

Der Argentinier blieb dem Training des Tabellenführers der Premier League am Mittwoch unentschuldigt fern, um in seine Heimat zu reisen. "Er ist gefahren, um seine Familie zu besuchen", sagte Tevez' PR-Berater Paul McCarthy der Nachrichtenagentur "Reuters".

Tevez, der nicht im argentinischen Aufgebot für die WM-Qualifikationsspiele gegen Bolivien (Freitag) und in Kolumbien (Dienstag) steht, war unlängst von den Citizens mit einer Geldstrafe in Höhe von vier Wochengehältern belegt worden.

Der 27-Jährige soll sich geweigert haben, in der Champions-League-Partie bei Bayern München am 27. September (0:2) eingewechselt zu werden. Die Strafe wurde später nach einer Intervention der Spielergewerkschaft PFA um zwei Wochenlöhne auf "nur" noch 575.000 Euro halbiert.

City-Trainer Roberto Mancini hatte zunächst erklärt, Tevez würde nie mehr für den Verein spielen. Der Italiener ruderte später zurück und sagte letzte Woche, dass sich Tevez nur entschuldigen bräuchte, wenn er wieder für den englischen Pokalsieger auflaufen wolle. Ob "El Apache" ein einfaches "Sorry" nach seinem neuerlichen Aussetzer noch retten kann, ist allerdings mehr als fraglich.

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